WIEN. Der ORF und der Österreichische Fußball-Bund haben die Verlängerung mehrerer Rechtevereinbarungen fixiert. Der ORF sichert sich damit bis einschließlich der Saison 2029/30 die Nutzungsrechte zur Berichterstattung in Free-TV, Radio und Online zu ausgewählten Bewerben bei Frauen und Männern.
Konkret umfasst die Vereinbarung Spiele des UNIQA ÖFB-Cups der Männer mit mindestens 15 Live-Übertragungen pro Saison, alle Heimspiele der österreichischen Nachwuchs-Nationalteams, darunter mindestens alle Heimspiele der U21 live, sowie alle Heimspiele des Frauen-Nationalteams. Hinzu kommen mindestens 24 Spiele pro Saison der ADMIRAL Frauen-Bundesliga sowie mindestens vier Spiele pro Saison des ÖFB Frauen Cup.
Über 50 Live-Spiele pro Saison
Damit sind laut Aussendung mehr als 50 Fußball-Live-Übertragungen pro Saison im ORF frei empfangbar zugänglich. Neben den Live-Übertragungen des Männer-Nationalteams, die in Rechteteilung mit ServusTV erfolgen, ist auch die Berichterstattung über die Heimspiele des Frauen-Nationalteams, unter anderem in der Qualifikation für die FIFA WM 2027 in Brasilien, abgesichert.
„Nach der Verlängerung der Ski-Rechte mit dem ÖSV vor wenigen Wochen unterstreicht nun auch die Verlängerung mit dem ÖFB die Position des ORF als wichtigster Medienpartner des heimischen Sports – und das ganz im Sinne der heimischen Fußballfans, die sich auf viele Live-Übertragungen freuen können“, sagt ORF-Generaldirektor Roland Weißmann.
„Die langfristige Partnerschaft mit dem ORF ist ein starkes Signal für den österreichischen Fußball. Sie garantiert, dass unsere Bewerbe – vom UNIQA ÖFB Cup über die ADMIRAL Frauen Bundesliga bis hin zu den Spielen unserer Nationalteams – auch in den kommenden Jahren frei empfangbar und in höchster Qualität für alle Fans zugänglich sind. Sichtbarkeit ist die Grundlage für Begeisterung, Identifikation und nachhaltige Entwicklung. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir Planungssicherheit und stärken zugleich die mediale Präsenz des Frauenfußballs sowie des Nachwuchsbereichs. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung des Fußballs in Österreich“, sagt Josef Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender des ÖFB. (red)
