DORNBIRN. Die CampusVäre hat von 1. bis 4. Oktober mit dem „FEZ 26 – Festival zur Eröffnung der Zukunft“ die Eröffnung der umgebauten Halle 4 gefeiert. Insgesamt besuchten nach Angaben der Veranstalter 2.500 Personen das viertägige Programm mit Diskussionen, Workshops, Kulturveranstaltungen und einem Familiensonntag.
In der neuen Halle 4 entstanden 21 flexibel mietbare Büroeinheiten, Arbeitsräume und Studios für rund 150 weitere Personen und Unternehmen. Die CampusVäre umfasst insgesamt 12.000 Quadratmeter ehemalige Industriehallen und versteht sich als Standort für Kreativwirtschaft, Innovation, Kunst und Kultur.
„Das fehlende Puzzle-Stück für Vorarlbergs Wirtschaft haben wir eröffnet, die eigentliche Arbeit fängt für uns jetzt an“, sagt CampusVäre-Geschäftsführerin Bettina Steindl.
Ausstellung im designforum Vorarlberg
Im Rahmen des Eröffnungsfestivals startete im designforum Vorarlberg auch die Ausstellung „rAusnahmezustand“. Bis 29. April 2027 steht dabei der Schulstuhl im Mittelpunkt. Anhand des Alltagsgegenstands beschäftigt sich die Ausstellung mit der Transformation von einem linearen zu einem kreislauffähigen Wirtschaftssystem.
Zum weiteren Programm des Festivals gehörten eine 75 Meter lange kulinarische Tafel mit 150 Gästen, eine audiovisuelle Performance des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Vorarlberg in Kooperation mit der Londoner Guildhall School of Music & Drama sowie das inklusive Kunstprojekt „Living Museum“.
Auf dem Campus sind außerdem Ateliers und Werkstätten für Kunst und Kulturproduktion, das designforum Vorarlberg, ein Materialteillager und eine Padel-Tennis-Anlage angesiedelt. Bis Ende 2026 soll eine private Bierbrauerei hinzukommen. (red)