Eierkonsum erreicht mit 246 Eiern pro Kopf neuen Höchststand
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RETAIL Redaktion 07.10.2026

Eierkonsum erreicht mit 246 Eiern pro Kopf neuen Höchststand

246 Eier pro Kopf wurden 2025 in Österreich konsumiert – so viele wie noch nie.

WIEN. Auch im Lebensmitteleinzelhandel ist die Nachfrage seit 2015 um 25 Prozent gestiegen. Laut RollAMA-Motivanalyse 2025 ist die regionale Herkunft für 82 Prozent der Konsumenten beim Eierkauf wesentlich. „Die Konsumentinnen und Konsumenten konsumieren immer mehr Eier. Sie wollen wissen, woher sie kommen und wie die Legehennen gehalten werden. Wer beim Einkauf auf das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel oder auch das AMA-Biosiegel schaut, greift zu geprüfter Qualität aus Österreich, stärkt Bäuerinnen und Bauern und sichert Arbeitsplätze in den Regionen“, sagt Martin Greßl, Leiter der Qualitätsstrategie der AMA-Marketing.

Mehr Bio- und Freilandhaltung
Laut RollAMA waren 2025 knapp mehr als die Hälfte der im Supermarkt verkauften Eier Bio- und Freilandeier. Die Eierwirtschaft reagiert auf die Entwicklung der vergangenen Jahre und investiert bis Ende 2027 in rund 500.000 neue Stallplätze für zusätzliche Legehennen. Laut Branche wird in alle Haltungsformen investiert, vor allem bei Freiland- und Biohaltung wird ein nennenswerter Zuwachs erwartet.

„Zu Ostern kam es in ganz Europa kurzfristig zu Engpässen bei der Versorgung mit Eiern. Inzwischen hat sich die Situation wieder entspannt. Die Versorgung ist für das laufende Jahr gesichert – auch mit Blick auf die bevorstehende Backsaison rund um Weihnachten“, sagt Greßl.

12.800 Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette
Die Eierbranche sichert 12.800 Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette. Eine Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts beziffert die durch die Legehennenhaltung generierte Bruttowertschöpfung mit rund einer Milliarde Euro.

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