ESC-Finale in Wien erzielte Rekordquote
© APA/Georg Hochmuth
Daras Sieger-Song „Bangaranga“ (Bulgarien) sahen 1,573 Mio. Zuschauer.
MARKETING & MEDIA Redaktion 18.05.2026

ESC-Finale in Wien erzielte Rekordquote

Bis zu 1,684 Millionen verfolgten das Finale des Eurovision Song Contest 2026 in ORF 1.

WIEN. Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 in Wien hat dem ORF Rekordwerte beschert. Bis zu 1,684 Mio. Zuschauer verfolgten die Live-Übertragung am Samstagabend in ORF 1. Im Durchschnitt sahen 1,535 Mio. Personen die Präsentation der Songs, der Marktanteil lag bei bis zu 64 Prozent in der Zielgruppe 12+.

Besonders stark war das Interesse bei jungen Zuschauergruppen. Laut ORF erreichte die Finalentscheidung Marktanteile von 82 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen und 93 Prozent bei den 12- bis 29-Jährigen. Insgesamt verfolgten 3,268 Mio. Personen zumindest Teile des ESC-Finalabends in ORF 1.

Rekorde bei Reichweite und Streaming
Der Abschnitt mit den Songs acht bis 15, darunter der Sieger-Song „Bangaranga“ aus Bulgarien, erzielte mit 1,573 Mio. Zuschauern die höchste Reichweite eines ESC-Segments seit dem Bewerb 2015 in Wien. Auch die Punktevergabe stieß auf großes Interesse und erreichte im Durchschnitt 1,443 Mio. Zuschauer.

Zusätzlich verzeichnete der ORF laut eigenen Angaben den stärksten ESC-Livestream seit Einführung der AGTT-Streamingmessung im Jahr 2017. Rund 100.000 Personen nutzten demnach den Livestream des Senders. Insgesamt verfolgten 3,268 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, also 43 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren (weitester Seherkreis), den ESC-Finalabend in ORF 1.

Interesse auch in Deutschland
Auch in Deutschland stieß die aus Wien übertragene Jubiläumsausgabe auf hohe Reichweiten. In der ARD sahen laut ORF 8,18 Mio. Zuschauer die Übertragung aus der Wiener Stadthalle.

„Mit der Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contest hat der ORF ein internationales Großereignis realisiert, das von Millionen Menschen weltweit verfolgt wurde. Die Jubiläumsausgabe des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wofür der ORF steht: für kulturelle Vielfalt, Offenheit und erfolgreiche Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg. Dank der hervorragenden Kooperation mit der Stadt Wien, der EBU, den Delegationen sowie zahlreichen Partnern konnte der Wettbewerb auf höchstem Niveau umgesetzt werden – dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Mein besonderer Dank gilt zudem dem engagierten ORF-Team, das den ESC mit großem Einsatz, hoher Motivation und viel Liebe zum Detail in den vergangenen Monaten vorbereitet und abgewickelt hat. Das Ergebnis ist eine ORF-Produktion, die einmal mehr verdeutlicht, wie bedeutend und international erfolgreich öffentlich-rechtliche Programmangebote sind“ so ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher.

ORF-Fernsehdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz ergänzte: „Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien hat gezeigt, was der ORF leisten kann, wenn viele Zahnräder perfekt ineinandergreifen. Kreative Spitzenleistungen, modernste Eventtechnik und hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das 70. Jubiläum der weltgrößten Musikshow zu einem einzigartigen TV-Erlebnis gemacht. Getragen vom Motto ‚United by Music‘ war es unser Ziel, eine Show zu gestalten, die Delegationen, Publikum und Länder näher zusammenbringt. Mit neun fulminanten Shows ist es uns gelungen, nicht nur die Künstlerinnen und Künstler aller teilnehmenden Länder eindrucksvoll in Szene zu setzen, sondern das Publikum auch mit hochkarätigen internationalen und heimischen Opening und Interval Acts zu begeistern. So entstand eine einzigartige Verbindung zwischen der Vielfalt des Eurovision Song Contest und der musikalischen Identität Österreichs, die noch weit über das 70. Jubiläum hinaus in besonderer Erinnerung bleiben wird.“ (red)

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