Focus Juni-Bilanz: Fußball-WM lässt Werbeausgaben um 5% steigen
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MARKETING & MEDIA Redaktion 30.07.2026

Focus Juni-Bilanz: Fußball-WM lässt Werbeausgaben um 5% steigen

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft hat dem österreichischen Werbemarkt lt. Focus im Juni 2026 ein deutliches Ausgabenplus beschert.

WIEN. Die Werbebilanz für Juni 2026 zeigt laut Focus eine Erholung auf dem österreichischen Werbemarkt. Der Above-The-Line-Bruttowerbewert stieg um 5,0 % auf 340,6 Mio. Euro. Inklusive Below-The-Line-Aktivitäten belief sich das Gesamtvolumen im Juni auf 472,1 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 5,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Wesentlicher Impulsgeber für diesen Anstieg war die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft.

Die stärksten Zuwächse verzeichnete der Bereich Digital-Out-of-Home (DOOH) mit einem Plus von 31,8 %, gefolgt von Sponsoring (+21,9 %), der allgemeinen Außenwerbung (+18,6 %) und Kino (+17,6 %). Im TV-Sektor, der mit 104,4 Mio. Euro das zweitstärkste Segment bildete (+4,7 %), profitierte insbesondere der ORF mit einem Plus von 14,7 %, während private TV-Anbieter bei +1,2 % lagen. Die Presse verteidigte mit 136,0 Mio. Euro (+1,2 %) ihre Führungsposition als umsatzstärkste Medienklasse. Der Hörfunk verzeichnete ein Gesamtplus von 10,8 %. Rückläufig entwickelte sich hingegen der Bereich Direct Marketing Total mit -14,8 %, während Fachzeitschriften ein Minus von 10,4 % hinnehmen mussten.

Auf Branchenebene zeigten sich Dienstleistungen (+24,8 %), Medien (+16,4 %) sowie Handel und Versand (+8,0 %) als prägende Treiber. Innerhalb der Produktgruppen investierten vor allem Unternehmen aus den Bereichen Wettanbieter, Lebensmittelhandel und Automobil verstärkt in Werbemaßnahmen.

Zu den aktivsten Werbeinvestoren mit Zuwächsen von jeweils über 1.000 % gehörten Unternehmen wie Bet-at-home, Uniqa, REWE Austria Touristik, Verbund, Österreichische Post, Pagro/Libro, Wüstenrot und Austrian Airlines sowie Immunited. Reduziert wurden die Werbeausgaben unter anderem von Beiersdorf (-67,6 %), A1 Telekom (-63,4 %) und Fiat (-62,8 %). (red)

 

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