WIEN. Die Digital Media Agentur SlopeLift hat den zweiten Teil ihrer AI Visibility Studie 2026 zur österreichischen Versicherungsbranche veröffentlicht. Die Untersuchung analysiert, welche heimischen Versicherungsmarken in den Antworten führender KI-Suchsysteme erscheinen, wie häufig sie genannt werden und welche Websites als Quellen herangezogen werden. Die Erhebung wurde vom 1. bis 6. Juli 2026 anhand von 105 Prompts in neun Kategorien durchgeführt. Analysiert wurden mehr als 20 Versicherungsmarken über ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews, Google AI Mode, Microsoft Copilot und Gemini.
Laut Studie erreicht die Allianz mit einer Brand Coverage von 23,7% den Spitzenplatz und wird zugleich mit 373 Domain Citations am häufigsten als Quelle verlinkt. Auch bei der Kennzahl „Likelihood to Buy“ liegt die Marke mit 90% an der Spitze. Dahinter folgen Uniqa und Zurich, wobei Zurich trotz geringerer Markenerwähnungen häufiger als Quelle zitiert wird als Uniqa.
Ein zentrales Ergebnis betrifft die Herkunft der Informationen, auf die KI-Systeme zurückgreifen. Demnach werden YouTube mit 646 Citations und das Vergleichsportal durchblicker.at mit 570 Citations häufiger als Quellen herangezogen als jede österreichische Versicherungswebsite. Ergänzt wird das Quellenumfeld durch weitere Vergleichsportale sowie deutsche Informationsseiten.
Strategische Handlungsfelder
„In der Versicherungswelt ist besonders auffällig, dass YouTube und Vergleichsportale als Quelle für die KI dienen. Wer als Versicherung in der KI sichtbar sein will, muss auch dort präsent sein, wo die KI ihre Informationen herholt“, so Marietta Robitza, Chief Knowledge Officer und Head of SEO bei SlopeLift.
Aus den Ergebnissen leitet SlopeLift drei strategische Handlungsfelder für Versicherungsunternehmen ab: verständliche und relevante Inhalte auf der eigenen Website, eine stärkere Präsenz auf externen Plattformen sowie die kontinuierliche Messung und Optimierung der eigenen KI-Sichtbarkeit. „Wer als Versicherung in der KI sichtbar sein will, braucht eine holistische Strategie – das klassische SEO auf der eigenen Website reicht dafür nicht aus“, so Robitza. (red)
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