WIEN / SALZBURG / AMSTETTEN. Mehrere heimische Konzerne haben am Dienstag die "Initiative Digitale Souveränität" vorgestellt. A1 Telekom, Anexia, Erste Bank, Keba Group, SPAR, ICS, Umdasch Group und die Vienna Insurance Group wollen Österreich und Europa nach Eigendefinition technologisch unabhängiger, innovativer und resilienter machen. Gelingen soll dies mit europäischen Technologien, Know-how und Werten, teilte die Initiative mit. Ein besonderer Fokus liege auf dem Schutz kritischer Infrastruktur.
"Heute sind wir bei Betriebssystemen, Cloud und KI stark von wenigen außereuropäischen Anbietern abhängig. Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern Wahlfreiheit und europäische Alternativen - besonders bei kritischen Daten", so Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group. Die Initiative sei ein "Impulsgeber", ein entsprechendes Positionspapier wolle man in den politischen als auch in den gesellschaftspolitischen Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft einbringen. (APA)