WIEN. Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hat bei seiner ordentlichen Generalversammlung am 18. Dezember 2025 einstimmig einen neuen Vorstand gewählt kürzlich in einer Presseaussendung bekanntgegeben hat. Zentrales Ziel bleibe laut Verband die nachhaltige Absicherung von Privat-TV, Privatradio und deren Online-Angeboten in Österreich.
Ausgangspunkt der Neuausrichtung seien tiefgreifende Veränderungen im Medienmarkt. Globale Plattformen, verschobene Werbemärkte und veränderte Nutzungsgewohnheiten stellten private Medienanbieter vor wachsende Herausforderungen. Der VÖP wolle seine Maßnahmen daher noch stärker an den aktuellen Bedürfnissen der Branche ausrichten und neben der Interessenvertretung verstärkt Serviceleistungen für seine Mitglieder anbieten.
Im Mittelpunkt stehen vier strategische Handlungsfelder: Erstens soll die Medienpolitik weiterentwickelt werden, um eine zeitgemäße Regulierung und gezielte politische Unterstützung für private TV- und Radiosender zu erreichen. Zweitens fordert der Verband faire Spielregeln im digitalen Wettbewerb, die marktkonforme Rahmenbedingungen schaffen und nationalen Medien im Wettbewerb mit globalen Plattformen Rechnung tragen. Drittens sollen Kooperationen im privaten Rundfunksektor erleichtert und gestärkt werden. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft privater Anbieter im stark umkämpften österreichischen Medienmarkt zu sichern. Viertens versteht sich der VÖP als aktiver Impulsgeber für die Transformation des privaten Rundfunks und will seine Mitglieder bei technologischen, wirtschaftlichen und nutzungsbezogenen Veränderungen begleiten.
