Soft-Relaunch  mit starker Wirkung
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MARKETING & MEDIA Redaktion 05.06.2026

Soft-Relaunch mit starker Wirkung

„Finde dein Perfect Match!“: LDD und WKO Handel heben die Lehrlingskampagne auf das nächste Level.

•• Von Britta Biron

Junge Menschen für eine Lehre zu gewinnen, bedeutet heute mehr, als Ausbildungswege und Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen. Es geht darum, sie in ihrer Lebensrealität abzuholen, ihre Interessen ernst zu nehmen und ihnen klare Entscheidungshilfen zu geben. Genau hier setzt die neue Linie an.
„Mit ‚Finde dein Perfect Match!‘ schaffen wir einen Zugang, der Orientierung gibt, die Vielfalt der Handelslehre verständlich macht und zeigt, wie gut die unterschiedlichen Lehrberufe zu den persönlichen Interessen der Nachwuchstalente passen können“, so Sonja Marchhart, Referatsleiterin für Berufsausbildung und Sozialpolitik WKO Bundessparte Handel.

Für den Soft-Relaunch wurde der bisherige Multichannel-Ansatz neu akzentuiert – weg vom Influencer-Gedanken, hin zu einer stärkeren Orientierung an den individuellen Stärken der Zielgruppe. Die Kampagne bleibt bewusst wiedererkennbar, wirkt dabei – auch durch die komplett KI-generierte Bildwelt – frischer und trifft den Nerv der jungen Generation optimal.

Kommunikatives Lehrstück
Verantwortlich für Konzeption und Umsetzung aller Kampagnenbestandteile war wieder LDD Communication. Für Social Media wurde ein variables Toolkit entwickelt mit dem Botschaften, Visuals und Formate flexibel angepasst werden können. Herzstück des neuen Folders ist die Frage: „Welcher Lehrberuf passt zu mir?“ Die Berufe sind in vier Interessen-Cluster gegliedert, über die Jugendliche schnell erkennen, welche Ausbildungswege zu ihren Interessen passen – von Beratung und Organisation bis Zukunftstechnologien. Pro Einzelberuf helfen Kriterien wie „Passt perfekt zu dir, wenn …“ und „Ist weniger deins, wenn …“ dabei, die eigene Eignung besser einzuschätzen. QR-Codes führen zu vertiefenden Informationen auf der aktualisierten und nunmehr komplett barrierefreien Website lehre-im-handel.at.
„Wir wollten Berufsorientierung so aufbereiten, dass sie für junge Menschen sofort verständlich und relevant wird. Entscheidend war, die starke Leitidee über alle Kanäle sauber zu übersetzen – visuell, textlich und in der Nutzerführung. So entsteht ein Angebot, das nicht nur Aufmerksamkeit schafft, sondern bei der Berufswahl konkret weiterhilft“, so Robert Lacher, Head of Digital Services bei LDD Communication.
In den ersten fünf Ausspielungsphasen von September 2025 bis Februar 2026 (weitere sind bereits bis Februar 2028 geplant) erzielte die Kampagne über Snapchat, TikTok und YouTube rund 71,6 Mio. Impressions und knapp 264.000 Klicks auf weiterführende Inhalte. „Damit wurde die neue Leitidee breit in der jugendlichen Zielgruppe verankert und gleichzeitig eine starke Aktivierung in Richtung digitaler Berufsorientierung geschaffen“, erklärt Lacher.

Viel Aufmerksamkeit
Besonders deutlich wird der Performance-Sprung im Jahresvergleich auf Snapchat und TikTok. Auf Snapchat stiegen die Impressions gegenüber der Vorjahreskampagne um rund 39% auf 44,0 Mio. und die durchschnittliche Phasenreichweite konnte auf rund 434.000 nahezu verdoppelt werden. Gleichzeitig legten die Klicks um rund 32% zu.

Auch TikTok entwickelte sich nach dem Relaunch klar positiv: Die Impressions erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um rund 53% auf 22,1 Mio, die Klicks stiegen um rund 31% auf über 80.000.  Zusätzlich verbesserten sich zentrale Effizienzwerte deutlich – der CPM sank auf Snapchat um rund 30%, auf TikTok sogar um rund 47%.

Auch hinsichtlich der Interaktion überzeugt die neue Kampagne. Die Snapchat-Linsen erzielten über die bisherigen Phasen hinweg mehr als 48.000 Shares und machten die Lehrberufe damit spielerisch und teilbar erlebbar. YouTube ergänzte den Social-Media-Mix mit über 5,6 Mio. Impressions, rund 967.000 Videoansichten und knapp 120.000 Klicks.

„Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Weiterentwicklung vom bisherigen Influencer-Gedanken hin zum „Perfect Match“-Ansatz nicht nur kreativer wirkt, sondern Jugendliche nachweislich stärker erreicht, aktiviert und in die digitale Auseinandersetzung mit einer Lehre im Handel führt“, so Marchhart und Lacher.

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