Werbeinnovation im laufenden Programm
© ProSiebenSat.1PULS4
KI-generierte, virtuelle Werbeplatzierungen in „Bauer sucht Frau“.
MARKETING & MEDIA Redaktion 13.02.2026

Werbeinnovation im laufenden Programm

Virtuelle Werbeflächen erstmals in „Bauer sucht Frau“ integriert.

WIEN. In der 22. Staffel des ATV-Formats „Bauer sucht Frau“ integrierte die Österreichische Post gemeinsam mit der Full-Service-Agentur adverserve virtuelle Werbeelemente in laufende Fernsehszenen. Laut den Unternehmen handelt es sich um das erste vollständig KI-generierte „Virtual Placement“ dieser Art im österreichischen linearen und digitalen TV.

Im Rahmen der „Love Brand“-Kampagne wurden digitale Plakatflächen und Außenwerbe-Elemente mithilfe von KI-Technologie nachträglich in bestehende Szenen eingebettet. Die Platzierungen erschienen an Orten, an denen real keine Werbeflächen vorhanden sind, ohne den Handlungsverlauf der Sendung zu unterbrechen.

Die Integration erfolgte in einem reichweitenstarken Umfeld: Am 3. Dezember 2025 erreichte die ATV- und ProSiebenSat.1 Puls 4-Sendung „Bauer sucht Frau“ einen Marktanteil von 25 Prozent, durchschnittlich 367.000 Personen verfolgten die Episode im TV. Auf der Streamingplattform Joyn kam das Format 2025 auf 237 Millionen gestreamte Minuten.
„Virtuelle Placements stellen eine neue Art der Markenkommunikation und eine ideale Verlängerung von klassischen Kampagnen dar. Auch Kampagnen und Produkte ohne Spot können so direkt in unsere Formate und Bewegtbild integriert werden. Mit der Post und adverserve haben wir eine innovative First Mover-Partnerin gefunden, um diese neue Sonderwerbeform in Österreich in ‚Bauer sucht Frau‘ erstmalig umzusetzen“, sagt Marie Therese Repper, Director AdFactory bei ProSiebenSat.1 PULS 4 / ATV.

Sabine Auer-Germann, Geschäftsführerin Holding von adverserve, erklärt zum First-Mover-Projekt: „KI eröffnet uns völlig neue Freiheitsgrade, wie wir mit diesem Virtual Placement gezeigt haben. Markenpräsenz auf natürliche Weise in Bewegtbild einzubauen, ohne dabei den Flow der Sendung zu stören, setzt eine neue Benchmark für TV- und VOD-Integrationen.“

Auch Myron Kohut, Leitung Kunden Insights, Werbung & digitale Kanäle bei der Österreichischen Post, verweist auf die Wirkung im Programmumfeld: „Das KI-Placement macht unsere Marke direkt im Programm erlebbar. Da die Story so nicht unterbrochen wird, ist auch die Akzeptanz des Publikums bedeutend höher. Diese Innovation zeigt, wie sich moderne Markenführung und technologische Präzision ideal gegenseitig ergänzen.“ (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL