WIEN/BRÜSSEL. Die European Marketing Confederation (EMC) hat die Finalisten für den European Marketer of the Year Award 2026 bekannt gegeben. Unter den zehn Nominierten befindet sich auch der österreichische Unternehmer und Nachhaltigkeitspionier Werner Lampert, der posthum berücksichtigt wurde. Lampert war im vergangenen Jahr verstorben. Die Nominierung würdigt laut EMC sein Lebenswerk sowie seinen Einfluss auf Markenführung und verantwortungsvolles Wirtschaften. Lampert entwickelte unter anderem die Bio-Marken Ja! Natürlich und Zurück zum Ursprung.
Auswahlprozess auf europäischer Ebene
Jährlich küren zahlreiche europäische Länder zunächst ihre nationalen Marketing-Champions. Aus diesem Kreis ermittelt die EMC in einem mehrstufigen Auswahlverfahren den European Marketer of the Year. Marketingverbände aus ganz Europa nominieren dafür ihre jeweiligen nationalen Gewinner.
Die zehn Finalisten wurden nun bekannt gegeben. In der nächsten Runde wird eine internationale Fachjury Interviews mit den Kandidaten beziehungsweise deren Vertretern führen und anschließend den Gewinner bestimmen. Die Auszeichnung wird am 23. April 2026 in Vilnius im Rahmen der LIMA Award Ceremony verliehen.
Die Nominierung auf europäischer Ebene gilt laut EMC als Anerkennung für strategische Marketingkompetenz, unternehmerische Wirkung und nachhaltigen Geschäftserfolg. Mit der Auszeichnung würdige die Organisation Persönlichkeiten, die durch strategisches und kundenzentriertes Marketing langfristige Wettbewerbsvorteile schaffen und Unternehmen nachhaltig positionieren.
Neben Werner Lampert zählen zu den Finalisten unter anderem Stijn Mentrop-Hulisan (McDonalds, Niederlande), Laurence Herbeert (Puratos, Belgien), Ádám Mérő (Coca Cola, Ungarn), Orla Mitchell (WaterWipes, Irland), Vaida Jurkoniene (Telia, Litauen), Sergio Leal (Previous McDonalds, Portugal), César Romera (Kyndryl, Spanien), Carolina Eggertsson (Tele2, Schweden) sowie Marco Greco (Ochsner Sport, Schweiz). (red)
