WIEN. Das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien hat eine schrittweise Senkung der Kammerumlage 2 beschlossen. Die Umlage, die auf Basis der Lohnsumme berechnet wird, soll bis 2029 um insgesamt 25 Prozent reduziert werden. Der Antrag von Wirtschaftsbund Wien, SWV, Freiheitliche Wirtschaft und UNOS wurde einstimmig angenommen.
Laut WK Wien basiert die Reduktion auf Effizienzsteigerungen und organisatorischen Maßnahmen, darunter die Zusammenführung mehrerer Standorte sowie eine Reform der internen Strukturen. Präsident Walter Ruck erklärte: „Die Senkung der Umlage wirkt sich weder auf unsere Zukunftsinvestitionen, zum Beispiel in unsere geplante IT-HTL Vienna Digital School, noch auf die Qualität unserer Serviceleistungen aus, da sie auf Effizienzsteigerungen und nicht auf Sparen beruht. Umfassender Service, moderne Bildungsangebote für die Wirtschaft und eine schlagkräftige Interessenvertretung der Wiener Unternehmen sind und bleiben die Kernaufgaben der Wirtschaftskammer Wien, die wir mit aller Kraft weiterhin verfolgen werden.“
Der Hebesatz der Kammerumlage 2 soll von derzeit 0,24 Prozent schrittweise auf 0,18 Prozent im Jahr 2029 sinken. Die WK Wien will damit nach eigenen Angaben rund 22 Mio. Euro zum Sparziel der Wirtschaftskammer Österreich beitragen. (red)