VÖSENDORF. Der Keller ist Österreichs größte Chaoszone. Das zeigt der neue Store & Organise Report von Ikea, für den 1.013 Menschen in Österreich zu ihren Gewohnheiten beim Aufbewahren und Organisieren befragt wurden. Demnach haben 21% besonders im Keller Schwierigkeiten, Ordnung zu halten. International sind es nur neun Prozent. Küchenarbeitsflächen folgen hierzulande mit 16%, Küchenschränke und Schubladen mit 15 sowie Kleiderschränke mit 14%.
Behalten oder vernichten?
Besonders schwer fällt vielen das Wegwerfen: 83% bewahren Gegenstände aus sentimentalen Gründen auf. 33% besitzen noch Kabel für Geräte, die längst aussortiert wurden, 22% lagern Ausrüstung für Hobbys, mit denen sie nie begonnen haben. Ungeliebte Geschenke behalten 19%, weil der Schenkende sie noch einmal sehen könnte.
„Ein gutes Zuhause ist nicht das perfekt aufgeräumte, sondern eines, das zum eigenen Leben passt“, sagt FangFang Li, CEO und Chief Sustainability Officer bei Ikea Österreich. Vor Besuch wird dennoch oft gerne improvisiert: Rund jeder Vierte hat im vergangenen Jahr Unordnung in einen anderen Raum verlagert, 22% versteckten Dinge gezielt. Acht Prozent sagten sogar Treffen zu Hause wegen Unordnung ab.
Ikea plant Themenjahr
Ikea nimmt die Studie zum Anlass für ein Themenjahr zu Aufbewahrung und Organisation. Dabei steht nicht Ausmisten im Mittelpunkt, sondern die bessere Nutzung des vorhandenen Platzes. Für 52% der Befragten beeinflusst die Suche nach Dingen zu Hause die Stimmung, bei rd. jedem Zehnten gleich den ganzen Tag. Ikea will zeigen, wie sich vorhandener Raum mit einfachen Aufbewahrungslösungen besser nutzen lässt. (red)
Radiowerbung beim Nachbarn
UTZENAICH. Radiowerbung gilt hierzulande als Sache des Tourismus und des Handels. Eine Zuschreibung, die Heinz Brückl, Geschäftsführer der Agentur Brückl GmbH, nicht gelten lässt.