WIEN. Seit 1. September beteiligen sich 30 Billa- und zehn Billa Plus-Märkte in Wien. Zuvor war das Modell seit April 2025 in acht Märkten getestet worden. Dabei wurden bereits mehr als zwei Tonnen Fleisch gespendet. „Der seit April 2025 laufende Testbetrieb hat bereits gezeigt, welches Potenzial in dem Projekt steckt“, freut sich Billa-Vorstand Robert Nagele. Mit der Ausweitung von acht auf 40 Märkte könnten nun deutlich mehr karitative Einrichtungen mit Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch versorgt werden.
Der Spendenprozess wurde gemeinsam mit der Lebensmittelbehörde entwickelt. Weitergegeben wird ausschließlich abgepacktes Fleisch aus dem Selbstbedienungsbereich am Tag des Verbrauchsdatums. Faschiertes und Innereien sind ausgeschlossen. Die Abholung erfolgt mit Kühlwägen oder Kühlboxen. Geflügel darf nur weitergegeben werden, wenn es noch am selben Tag vollständig durcherhitzt wird.
Zu den Empfängern zählt das Häferl der Stadtdiakonie Wien, das armutsbetroffenen und wohnungslosen Menschen kostenlose dreigängige Menüs anbietet. An Tagen mit Fleischgerichten werden dort laut Leiter Tobias Riener bis zu einem Viertel mehr Portionen ausgegeben, teilweise mehr als 400.
Billa und Billa Plus arbeiten österreichweit bereits mit zahlreichen karitativen Einrichtungen zusammen. 2025 spendeten die Märkte nach Unternehmensangaben Lebensmittel im Gegenwert von mehr als 23 Mio. Mahlzeiten.
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