NÜRNBERG. Unter dem Kongressschwerpunkt „Securing Food Systems – The Organic Way“ widmet sich der BioFach Kongress 2027 den Herausforderungen widerstandsfähiger und zukunftsfähiger Ernährungssysteme. Vom 16. bis 19. Februar 2027 soll in Nürnberg diskutiert werden, wie die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft zu krisenfesten Ernährungssystemen beitragen kann.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem klimaresiliente Anbaumethoden, digitale Lösungen für transparente Lieferketten und neue pflanzliche Proteinquellen. Klimawandel, schwindende Artenvielfalt, geopolitische Erschütterungen und gesundheitliche Folgen der Ernährung stellen Landwirtschaft und Lieferketten vor zunehmende Herausforderungen. Der Kongress konzentriert sich dabei auf drei Fragen: Was sichert die Versorgung von heute? Wie kann Bio zu gesünderen Ernährungssystemen beitragen? Und wie können Politik und Märkte den Wandel beschleunigen?
Fünf neue Thementracks
Das bisherige Forenprogramm wird durch fünf Thementracks ersetzt. „Food Systems Transformation“ beschäftigt sich mit der Transformation von Ernährungssystemen, Resilienz, Ernährungssicherheit und Innovationen. „Advancing Organic Agriculture“ widmet sich unter anderem Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaresilienz und Innovationen in Erzeugung und Wertschöpfung.
„Retail & Value Chains“ nimmt Handel, Verarbeitung, Marken, Lieferketten und neue Geschäftsmodelle entlang der Bio-Wertschöpfungskette in den Blick. „Policy & Markets“ behandelt politische Rahmenbedingungen, Marktentwicklungen, Regulierung und Zertifizierung. Der fünfte Track „Food, Health & Impact“ widmet sich Ernährung, Gesundheit, Planetary Health, Plant-Based und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirkung nachhaltiger Ernährungssysteme.
Wissenschaft wird künftig nicht mehr als eigener Programmbereich geführt, sondern soll sich als Querschnittsthema durch alle Tracks ziehen. Auch das interaktive SustainableFutureLab wird ausgebaut und