WIEN. Die wirtschaftliche Unsicherheit bleibt hoch: Laut Deloitte CFO Survey Frühling 2026 schätzen 62% der Finanzvorstände die aktuelle Lage als eher oder sehr unsicher ein. Gleichzeitig erwarten 67% eine Verschlechterung des Investitionsklimas in den kommenden zwölf Monaten.
Haupttreiber dieser Entwicklung sind geopolitische Risiken, steigende Energiepreise und schwache Konjunkturaussichten. 82% der Unternehmen berichten von negativen Auswirkungen hoher Energiekosten auf ihre Profitabilität, auch die Konflikte im Nahen Osten belasten die Erwartungen.
Die Folge: Investitionen werden zurückgefahren. 38% der CFOs rechnen mit sinkenden Ausgaben, 72% sehen aktuell keinen geeigneten Zeitpunkt, zusätzliche Risiken einzugehen. Parallel dazu erwarten 48% einen Rückgang der Margen, während nur 14% mit einer Verbesserung rechnen.
Beim Umsatz zeigt sich ein gemischtes Bild: 47% gehen von einem Anstieg aus, ein Viertel erwartet stabile Entwicklungen. Gleichzeitig plant rund die Hälfte der Unternehmen einen Abbau von Personal.
Strategisch liegt der Fokus klar auf Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Wachstum wird vor allem in bestehenden Märkten gesucht, während große Expansionen oder Übernahmen derzeit kaum Priorität haben.
Red Zac holt Alexandra Mandl in den Vorstand
Red Zac hat mit Alexandra Mandl eine neue Finanzvorständin bestellt und damit die strategische Führungsebene erweitert. Seit 1. April 2026 bildet sie gemeinsam mit Vorstand Thomas
