Senat der Wirtschaft präsentiert Boom Magazin
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Die neue Ausgabe des Boom Magazin wurde kürzlich präsentiert.
MARKETING & MEDIA Redaktion 22.04.2026

Senat der Wirtschaft präsentiert Boom Magazin

Neue Ausgabe widmet sich Hidden Champions und Standortbedingungen. Diskussion thematisiert Bürokratie und internationale Wettbewerbsfähigkeit.

WIEN. Der Senat der Wirtschaft hat die neue Ausgabe seines Wirtschaftsmagazins „Boom“ präsentiert. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten von The Natural Gem in Wien statt und versammelte Vertreter des österreichischen Mittelstands.

Fokus auf Hidden Champions
Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel „Weltmeister mit Fußfesseln“ und beschäftigt sich mit der Situation heimischer Hidden Champions. Im Mittelpunkt stehen laut Veranstaltern Herausforderungen durch geopolitische Entwicklungen sowie regulatorische Rahmenbedingungen. Eine Podiumsdiskussion ging der Frage nach, welche internationalen Standorte als Vergleich dienen könnten.

Benita Ferrero-Waldner, Präsidentin des Senat der Wirtschaft, sagt: „Österreichs Hidden Champions sind unsere Botschafter in der Welt. Doch wir dürfen nicht zulassen, dass sie auf dem globalen Parkett durch hausgemachte Lasten ausgebremst werden.“

Aufnahme eines neuen Senators
Im Rahmen der Veranstaltung wurde Thomas Schröck in den Senat der Wirtschaft aufgenommen. Die Berufung erfolgte durch die Präsidentin sowie den Vorstandsvorsitzenden Hans Harrer.

Magazin und inhaltliche Ausrichtung
Die neue Ausgabe des Magazins wurde unter der Leitung von Wolfgang Unterhuber erstellt. Sie thematisiere laut Angaben die Auswirkungen steigender Regulierungsdichte auf mittelständische Unternehmen.
Unterhuber sagt: „Boom wird das Magazin für jene, die den Stillstand nicht länger hinnehmen. Wir liefern keine Hochglanz-Phrasen, sondern das publizistische Skalpell, um die Verkrustungen in Politik und Verwaltung freizulegen.“

Diskussion zu Standortfragen
Im Rahmen der Veranstaltung wurden wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen diskutiert. Carmen Treml von Agenda Austria präsentierte Daten zur Bürokratiebelastung. Hans Harrer, Herausgeber und Vorstand im Senat der Wirtschaft, sagt: „Wir brauchen keine teuren Alibi-Gutachten, die den Stillstand nur noch schöner verwalten. Wir brauchen eine Allianz der Vernunft und den Mut der Rulebreaker.“

Christoph Feyerer, CEO Komptech, ergänzt: „Innovation passiert trotz der Rahmenbedingungen, nicht wegen ihnen.“
Georg Zanger, Präsident der Austrian Chinese Business Association, sagt: „Im globalen Wettbewerb, besonders in Richtung Asien, zählt Geschwindigkeit.“

Mit der neuen Ausgabe des Magazins und der begleitenden Diskussion setzt der Senat der Wirtschaft laut eigenen Angaben Impulse zur Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich. (red)

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