Equal Pay Day: Ikea Österreich nähert sich weiter der Lohngleichheit
© Ikea Austria GmbH
RETAIL Redaktion 11.02.2026

Equal Pay Day: Ikea Österreich nähert sich weiter der Lohngleichheit

WIEN. Anlässlich des österreichischen Equal Pay Day am 11. Februar legt Ikea Österreich die Ergebnisse seines aktuellen Gender Equal Pay Assessments vor. Für das Geschäftsjahr 2025/26 weist das Unternehmen einen Gender Pay Gap von 0,62 Prozent zugunsten der Männer aus. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 0,71 Prozent zugunsten der Frauen. Damit bewegt sich Ikea Österreich weiterhin in einem sehr engen Korridor und setzt seinen Kurs in Richtung vollständiger Lohngleichheit fort.

Der Equal Pay Day macht jährlich auf Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam. 2026 fällt er in Österreich auf den 11. Februar und verdeutlicht damit, dass Frauen – rechnerisch betrachtet – bis zu diesem Tag unbezahlt arbeiten, während Männer seit Jahresbeginn Einkommen erzielen. Laut Statistik Austria beträgt der Einkommensunterschied in Österreich aktuell 11,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Equal Pay Day auf den 13. Februar fiel, zeigt sich zwar eine leichte Verbesserung, die Entwicklung verläuft jedoch insgesamt langsam.

„Die österreichweiten Zahlen unterstreichen, wie groß die Herausforderung insgesamt noch ist“, so FangFang Li, Chief Executive Officer und Chief Sustainability Officer. „Als Unternehmen tragen wir Verantwortung – nicht nur gegenüber unseren Mitarbeiter:innen, sondern auch gegenüber der Gesellschaft als Ganzes.“

Bei Ikea Österreich fällt die Abweichung im aktuellen Geschäftsjahr nur minimal zugunsten der Männer aus. In den vergangenen Jahren wechselte der Gender Pay Gap mehrfach die Richtung, blieb jedoch konstant unter einem Prozent. So lag er im Geschäftsjahr davor bei 0,71 Prozent zugunsten der Frauen und ein Jahr zuvor bei 0,64 Prozent zugunsten der Männer. Grundlage dafür ist eine jährlich durchgeführte Analyse der Gehaltsstrukturen, mit der mögliche Unterschiede frühzeitig erkannt und adressiert werden sollen.

Neben der regelmäßigen Überprüfung der Gehälter setzt Ikea Österreich auf strukturelle Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit. Mehr als 50 Prozent der Management-Positionen sind aktuell mit Frauen besetzt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen flexible Arbeitsmodelle, Jobsharing sowie Führungspositionen in Teilzeit an, wo dies organisatorisch möglich ist. Ziel ist es, Gleichstellung nicht nur anhand von Kennzahlen, sondern auch im Arbeitsalltag nachhaltig zu verankern. (red)

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