ST. PÖLTEN. Als Innovationsmotoren bringen die Cluster der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Zukunftsfeldern Kunststoff, Mechatronik, nachhaltiges Bauen und Sanieren sowie Lebensmittel zusammen. Ergänzt werden sie durch die Plattformen Green Transformation und Bioökonomie sowie Gesundheitstechnologie.
„Mit 670 Partnerbetrieben und mehr als 1.600 erfolgreich umgesetzten Projekten seit über zwei Jahrzehnten beweisen die ecoplus Cluster und Plattformen, wie wirkungsvoll die Unterstützung unserer Schlüsselindustrien ist. Die Teams analysieren aktuelle Entwicklungen in den Branchen und greifen wichtige Zukunftsthemen auf. Damit stärken wir Niederösterreich als wettbewerbsfähige und lebenswerte Wirtschaftsregion – für die beste Zukunft unserer Kinder“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Projekthighlights des ersten Halbjahres 2026
Aktuell begleiten die Cluster und Plattformen insgesamt 37 laufende kooperative Projekte. Im ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster entwickelt das Projekt natuREnovation kreislauffähige Sanierungslösungen für Gründerzeitgebäude. Im Kunststoff-Cluster arbeitet das Projekt ColourCycle an der Wiederverwertung von Farb- und Beschichtungsmaterialien. Stefan Chalupnik, Geschäftsführer der beteiligten G. Coreth Kunststoffverarbeitungs GmbH, betont: „Kreislaufwirtschaft gelingt nur durch enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit ColourCycle entwickeln wir gemeinsam innovative Lösungen, um wertvolle Ressourcen im Kreislauf zu halten und die Zukunft nachhaltiger Kunststoffverpackungen aktiv mitzugestalten.“
Der Lebensmittel Cluster setzt mit dem Projekt PULSE auf Lebensmittel auf Basis von Hülsenfrüchten und Cerealien. Im Mechatronik-Cluster fokussiert das Projekt LogiTRAAK auf digitale Logistik. Andreas Gebert, Geschäftsführer der Partnerfirma Schmid Schrauben Hainfeld GmbH, erklärt: „LogiTRAAK ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer digitalisierten und effizienten Produktionslogistik. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend und bilden eine gute Basis, das System schrittweise auf weitere Bereiche unseres Unternehmens auszuweiten.“
Fokus auf Green Transformation
Die Plattform für Green Transformation und Bioökonomie setzte zudem Schwerpunkte bei Themen wie PFAS und organischen Schadstoffen, um Unternehmen bei regulatorischen Entwicklungen zu unterstützen. „Mit diesen Projekten unterstreichen die ecoplus Cluster und Plattformen ihre Kompetenz, aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen durch Forschung, Innovation und starke Partnerschaften aktiv anzugehen. Die Projekte leisten wichtige Beiträge zu Nachhaltigkeit, Digitalisierung und einer resilienten europäischen Wirtschaft“, hebt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki hervor. (red)