WIEN. Insgesamt 55 Mio. Euro fließen in die Erweiterung und Modernisierung am bestehenden Standort. Künftig sollen dort bis zu 24.000 Pakete pro Stunde sortiert werden – eine Verdreifachung der Kapazität. Der Umbau erfolgt im laufenden Betrieb und soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post, ordnet das Projekt in die Gesamtstrategie ein: „Der Ausbau des Logistikzentrums Salzburg ist ein wichtiger Meilenstein in unserem österreichweiten Investitionsprogramm. Wir investieren gezielt, um unsere Servicequalität langfristig abzusichern und für weiteres Paketwachstum bestens gerüstet zu sein.“
Auch technologisch setzt die Post auf einen deutlichen Sprung nach vorne. Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Paket & Logistik, dazu: „Der Ausbau in Salzburg ist ein technologischer Sprung nach vorne: Wir verdreifachen die Sortierleistung auf 24.000 Pakete pro Stunde und setzen erstmals in Europa einen Matrixsorter ein.“
Das bestehende Logistikzentrum ist mehr als 25 Jahre alt, die Anlagen haben ihre Lebensdauer überschritten, gleichzeitig ist das Gebäude zu klein für das steigende Paketvolumen geworden. Im Zuge des Umbaus werden Teile des Bestands abgetragen und durch neue Flächen ergänzt. Geplant ist unter anderem ein zusätzliches Untergeschoß mit Tageslichteinfall sowie ein neues Erdgeschoß. Zum Einsatz kommt ein hybrides Fördersystem mit getrennten Sortieranlagen für Kleinpakete, Standardpakete und Sperrgut.
Der erstmals in Europa eingesetzte Matrixsorter unterscheidet sich grundlegend von klassischen Systemen: Statt fixer Förderstrecken arbeitet er mit einem Netz aus Förderlinien und mehreren Sortierpunkten. Pakete können dadurch flexibler geleitet werden, das System benötigt weniger Platz und gilt als robuster im Betrieb. Parallel investiert die Post in Automatisierung. Ein AutoUnloader übernimmt das Entladen von Wechselaufbaubrücken, ergänzt durch Rollbehälter-Kipper.
Auch Nachhaltigkeitsaspekte fließen in das Projekt ein. Die Erweiterung erfolgt auf dem bestehenden rund 40.000 m² großen Areal, zusätzliche Flächen werden nicht versiegelt. Durch ein Untergeschoß steigt die Nutzfläche auf knapp 25.000 m². Karoline Edtstadler, Landeshauptfrau von Salzburg, ist überzeugt: „Diese Investition in die zentrale Logistik-Drehscheibe der Post ist ein wichtiges Signal für Salzburg.“
Neben einer thermischen Sanierung der Bestandsgebäude sind eine Photovoltaikanlage mit 880 kWp, ein Gründach sowie eine begrünte Fassade vorgesehen. Am Standort arbeiten rund 300 Mitarbeiter.
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