WIEN. Der 7. Oktober steht im Zeichen des natürlichen Mineralwassers. Zum Aktionstag rücken heimische Abfüller die Herkunft und Vielfalt des Naturprodukts in den Mittelpunkt und bieten Einblicke in die Produktion sowie verschiedene Gewinnmöglichkeiten.
Vielfalt aus heimischen Quellen
„Die Entstehung von natürlichem Mineralwasser beginnt mit dem Versickern von Niederschlägen. Auf ihrem Weg durch verschiedene Boden- und Gesteinsschichten wird das Wasser zunächst auf natürliche Weise gefiltert und nimmt dabei Mineralstoffe und Spurenelemente aus dem Gestein auf“, erklärt Sebastian Rau, Geologe und Experte für natürliches Mineralwasser. „Die Art der Gesteine und die Dauer dieser Prozesse beeinflussen die Mineralstoffzusammensetzung und somit auch den Geschmack“, führt er weiter aus.
Welche Mineralstoffe das Wasser aufnimmt, hängt wesentlich von der Geologie des Untergrunds ab. Mineralwässer aus Kalkgesteinen enthalten tendenziell mehr Kalzium, während salzhaltige Gesteinsschichten Natrium und Chlorid an das Wasser abgeben. Auch die Temperatur in der Tiefe und natürliches Kohlendioxid beeinflussen die Zusammensetzung und damit den individuellen Charakter der einzelnen Wässer.
Führungen und Gewinnspiele
Rund um den Aktionstag laden die österreichischen Mineralwasserabfüller dazu ein, die Vielfalt des Naturprodukts bei verschiedenen Aktionen kennenzulernen. Vöslauer ermöglicht zehn Gewinnern samt Begleitpersonen einen Blick hinter die Kulissen. Bei einer Werksführung können sie mehr über die Produktion und den rund 660 Meter tiefen Mineralwasserbrunnen erfahren. Die Anmeldung erfolgt mit dem Code „TDMW26“ im Kommentarfeld und ist nur nach Voranmeldung unter Einhaltung der werkseigenen Richtlinien möglich.
Waldquelle feiert heuer 40 Jahre natürliche Mineralwasserabfüllung im mittelburgenländischen Kobersdorf. Über Instagram werden fünf Rucksäcke mit Socken, einem Schlauchtuch und 0,5-Liter-Flaschen Waldquelle in den Sorten „Spritzig“, „Sanft“ und „Still“ verlost.
Alpquell startet am 7. Oktober auf seinen Social-Media-Kanälen ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es einen Monatsvorrat Alpquell Mineralwasser sowie vier VIP-Tickets für ein Heimspiel des HC Tiwag Innsbruck – Die Haie.
Römerquelle bietet für die ersten zehn Anmeldungen kostenlose Führungen für jeweils zwei Personen durch das Werk in Edelstal an. Die Anmeldung ist ab 7. Oktober über die Homepage von Coca-Cola HBC Österreich möglich.
Auch die Wissensplattform „Österreich isst informiert“ greift den Aktionstag auf. In einem Online-Quiz können Interessierte ihr Wissen über Herkunft, Zusammensetzung und Besonderheiten von natürlichem Mineralwasser testen.
Prickelnd weiterhin am beliebtesten
Natürliches Mineralwasser stammt aus geschützten unterirdischen Wasservorkommen und wird direkt an der Quelle abgefüllt. Ob mit Kohlensäure, mild perlend oder still – das Naturprodukt ist im Alltag, beim Sport, am Arbeitsplatz oder zu Mahlzeiten etabliert.
„Die anhaltende Begeisterung für natürliches Mineralwasser zeigt, wie stark dieses reine Naturprodukt im Alltag der Österreicherinnen und Österreicher verankert ist“, betont Herbert Schlossnikl, Obmann und Sprecher des Forum Natürliches Mineralwasser.
2025 entfielen 57 Prozent des heimischen Mineralwasserabsatzes auf Wasser mit Kohlensäure. Stilles Mineralwasser kam auf 28 Prozent, die milde Variante auf 15 Prozent.
Auch Mehrweg legte zu: Der Anteil an Mehrweggebinden bei natürlichem Mineralwasser stieg 2025 auf 25,8 Prozent der Abfüllmenge, nach 20,5 Prozent im Jahr 2024 und 19,8 Prozent im Jahr 2023. Bei den Verpackungsgrößen blieb die 1,5-Liter-PET-Flasche die beliebteste Variante, gefolgt von der 1-Liter-Glasflasche und der 0,5-Liter-PET-Flasche.
Natürliches Mineralwasser muss in der Europäischen Union amtlich anerkannt werden, bevor es erstmals verkauft werden darf. Der Prüfprozess dauert in der Regel mehrere Monate bis Jahre. Strenge Hygienevorschriften und laufende Qualitätskontrollen sollen sicherstellen, dass die Eigenschaften des Wassers von der Quelle bis zur Abfüllung erhalten bleiben.
„Natürliches Mineralwasser zählt zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln überhaupt“, ergänzt Schlossnikl abschließend. „Unabhängige Prüflabore überwachen kontinuierlich die Qualität, und die amtliche Anerkennung unterstreicht den hohen Standard dieses wertvollen Naturprodukts, den wir am Tag des Mineralwassers gebührend feiern.“ (red)