WIEN. Insgesamt habe das Unternehmen mit rund 3,72 Mrd. Euro zwar etwa 360 Mio. Euro mehr umgesetzt als im Jahr zuvor, teilte die Tchibo-Holding Maxingvest mit. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern sei aber wegen Kaffeesteuereffekten um 5 Mio. Euro auf 162 Mio. Euro gesunken. Angaben zum Netto-Gewinn wurden nicht gemacht.
Wesentlicher Treiber des Umsatzwachstums sei das Kaffeegeschäft gewesen. Das Gebrauchsartikelgeschäft habe dagegen nur leicht zugelegt. Für heuer rechnet Tchibo mit einem moderaten Wachstum bei einem gleichzeitig weiter sinkenden Gewinn vor Zinsen und Steuern. Grund hierfür seien allgemeine Kostensteigerungen und teils weiter steigende Einstandspreise, die nicht vollständig kompensiert werden könnten.
Das 1949 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit knapp 10.700 Menschen, fast 6.700 davon in Deutschland. In Deutschland betreibt Tchibo rund 520 Filialen. Weitere 340 mit einer Kaffeebar gebe es in Österreich, Polen, der Schweiz, in der Slowakei, Tschechien, der Türkei und Ungarn.
Segafredo wächst kräftig und plant neue Investitionen
Nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore" stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 693 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)