ST. FLORIAN. Der Getränkemarkt steht unter Druck. Konsumenten sparen, gleichzeitig wird Leitungswasser für viele zur selbstverständlichen Alternative. Getränkeanbieter müssen zunehmend mehr bieten als bloße Erfrischung. Genau dort will Eckes-Granini Österreich ansetzen: Das Unternehmen entwickelt seine Marken hohes C, Yo und Pago entlang aktueller Konsumententrends weiter – „mit Fokus auf Gesundheit, Funktionalität und Convenience“, wie Irina Sonnleitner, die das Unternehmen seit Februar führt, verlautbart.
Gesunde Zusätze im Visier
„Unser größter Mitbewerber ist die Wasserleitung. Deshalb müssen Getränke heute mehr können, als nur zu erfrischen. Sie müssen im Alltag relevant sein“, erklärt Sonnleitner die zentrale Herausforderung der heutigen Zeit.
Trinken, so Sonnleitner, werde Teil eines bewussteren Lebensstils. Konsumenten würden nicht mehr zwischen Genuss und Gesundheit wählen wollen – „sie verlangen beides, und zwar möglichst unkompliziert.“
Besonders gefragt seien aktuell Produkte mit Vitaminen, Elektrolyten oder anderen Zusatzfunktionen. Gleichzeitig wachse der Wunsch nach alkoholfreien Alternativen.
Neue Impulse für hohes C
„Unser Ziel ist Wachstum durch Differenzierung, nicht durch Austauschbarkeit“, betont Sonnleitner vor dem Hintergrund aktueller Konsumtrends. Ein konkretes Produkt, das aus dieser Strategie hervorgegangen ist, heißt hohes C Vitamin Water Electrolytes und ist seit Mai 2026 im Handel erhältlich. Es kombiniert zehn Prozent Fruchtgehalt in den Sorten Zitrone-Limette und Grapefruit-Zitrone mit einem Elektrolytmix aus Calcium und Magnesium sowie einem Vitaminkomplex – ohne Zuckerzusatz, ohne Süßungsmittel, bei sieben bis acht Kilokalorien pro 100 ml; platziert wird das Produkt im Functional-Water-Regal des Lebensmittelhandels sowie im Out-of-Home-Bereich, etwa in Getränkeautomaten.
Mocktails im Handumdrehen
Mit der Marke Yo, die nächstes Jahr ihr 70. Jubiläum feiert, will Eckes-Granini vom anhaltenden Mocktail-Trend profitieren: Mit dem neuen Yo Cocktail Sirup in den Sorten Aperitivo und Mojito will das Unternehmen diesen Trend direkt ansprechen. Sirup mit Sprudelwasser mischen – und fertig ist der alkoholfreie Aperol-Ersatz. „Das ist auch für die Gastronomie bestechend einfach und bietet schöne Deckungsbeiträge“, hebt Sonnleitner hervor – und sieht in der Kategorie noch viel Potenzial. (red)
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