VILLACH. Das Kärntner Unternehmen Frierss wird in fünfter Generation geführt und will auch Verantwortung für die Region übernehmen. Im Frühjahr verkündete Frierss, die Traditionsmarke Plautz weiterzuführen. Diese geht auf den ältesten Fleischereibetrieb in Klagenfurt zurück. Frierss und Plautz wurden beide 1898 gegründet. Damit bleiben die regionalen Spezialitäten erhalten und somit auch die kulinarische Vielfalt, für die die österreichische Fleischbranche bekannt ist. Spezialitäten wie die luftgetrockneten und geräucherten Hartwürstel, Bauchspeck, Karreespeck, Kärntner Jause, Kärntner Verhackert und grobe Streichwurst werden weiterhin handwerklich nach den Originalrezepturen der Familie Plautz und mit den bewährten Gewürzmischungen gefertigt.
Neuer Standort
Zukunftsorientiert zeigt sich das Traditionsunternehmen auch mit der Eröffnung von „Frierss am See“ in Velden. Der traditionsreiche Fleischerstandort am Casinoplatz bleibt erhalten, wurde aber zeitgemäß weiterentwickelt und zu einem Genusskonzept aus Feinkostatelier, Dry-Aging-Handwerk und Brasserie ausgebaut; er wird laut Frierss gut angenommen.
Der hohe Qualitätsanspruch des Familienunternehmens zeigt sich auch international: einerseits als offizieller Partner im Austria House bei den Olympischen Winterspielen 2026 und mit der Präsenz bei der Weltausstellung in Osaka, andererseits anhand von 13 DLG-Goldmedaillen. Damit wurden 2026 alle eingereichten Frierss-Spezialitäten mit Gold ausgezeichnet. (red)
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