••• Von Alexander Haide
WIEN. Ob KI, als Motor sich immer noch schneller entfaltender Innovationen, oder auch stetig wachsende Anforderungen im Bereich „Employee Wellbeing“, 2026 wird für Personal- und HR-Verantwortliche wieder ein Jahr im Zeichen zahlreicher Neuerungen und Veränderungen.
KI als beliebtes Tool
„Mehr als 7.000 verschiedene Unternehmen haben 2025 bei der Suche nach neuen Mitarbeitern auf unser Jobs-Team vertraut. Die vielfältigen Erfahrungswerte und Rückmeldungen aus diesen zahlreichen Gesprächen dienen uns als hochwertige Grundlage für einen Ausblick, worauf im heurigen Jahr voraussichtlich besonders zu achten sein wird“, so Markus Zink, Head of Jobs bei willhaben.
„Spätestens im Lauf des vergangenen Jahres hat die Nutzung von KI die breite Masse erreicht, und als Assistenz-Tool unsere Herangehensweise an Planung, Recherche und Datenanalyse massiv erleichtert. Gerade im Recruiting ist smarte Terminplanung essentiell. Es gilt zahlreiche mehrsprachige Ausschreibungen bestmöglich und individuell auszugestalten. Auch wenn in sehr kurzer Zeit ein grundlegender Überblick über eine Vielzahl an Bewerbungen geschaffen werden muss, eröffnen sich hier immer validere Möglichkeiten zur Ressourcen-Entlastung: Weg von stark repetitiven Massentasks hin zur qualitätsvollen Detailarbeit“, skizziert Markus Zink.
Kein neuer Trend, aber ein Dauerbrenner unter den wichtigsten Faktoren am Weg zum bestmöglichen Team bleiben weiterhin umfassende Aktivitäten im Employer Branding. „Die Empfehlung des Unternehmens durch die eigenen Mitarbeiter, ehrlich und authentisch, ist nach wie vor eines der hochkarätigsten Mittel, potentielle Spitzenkräfte an Bord zu holen. Sei es die Erzählung der eigenen Entwicklungsgeschichte, entlang eines individuell gemeinsam mit dem Unternehmen ausdefinierten Pfades oder beispielsweise auch die unabhängige Bestätigung eines besonderen Commitments des Arbeitgebers hinsichtlich Flexibilität bei Arbeitszeit durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Authentische menschliche Botschafter werden auch in einer hochtechnisierten und automatisierten Zeit Superkräfte entfalten“, ist Markus Zink überzeugt.
Mehr Mitarbeitergesundheit
Der bestmögliche gemeinsame Umgang mit Stress, Druck und Belastungssituationen wird ein immer wesentlicheres Merkmal für die Qualitäten eines Arbeitgebers. Früherkennung und präventive Maßnahmen zur Sicherung und Förderung mentaler Gesundheit werden heuer als noch stärkerer und umfassenderer Bestandteil in die Unternehmensstrategie einfließen.
