WIEN. Unter dem Motto „All Eyes on Music“ wurden am Freitagabend in der Wiener Marx Halle die Amadeus Austrian Music Awards 2026 präsentiert von Coca-Cola vergeben. Die Auszeichnung würdigt Künstler der heimischen Musikszene für ihre Leistungen im vergangenen Jahr. Insgesamt 52 nominierte Artists, darunter 16 Debütanten, waren in 14 Kategorien nominiert. Am Ende setzten sich 13 verschiedene Künstler und Bands durch. Seiler und Speer waren der einzige Act, der in diesem Jahr zwei Auszeichnungen erhielt.
Große Namen und neue Stimmen
Der Preis für das Album des Jahres präsentiert von Coca-Cola ging an das Pop-Trio folkshilfe für sein fünftes Studioalbum „bunt“. Der Ö3 Song des Jahres wurde an Pizzera & Jaus für „Zweifelturm“ vergeben.
Die Rapperin NENDA stand bereits vor der Veranstaltung als Gewinnerin des FM4 Awards fest und erhielt damit ihre erste Amadeus-Trophäe. Ebenfalls erstmals ausgezeichnet wurde Caro Fux, die für ihren Song „Aff im Kopf“ den Preis AKM/AUME Songwriter des Jahres erhielt.
In der Kategorie Best Sound präsentiert von FAMA entschied eine Fachjury über den Gewinner. Die Auszeichnung ging an die Band Klangkarussell für ihr Album „Petrichor“.
Doppelauszeichnung für Seiler und Speer
Zum zehnten Jubiläum ihres Albums „Ham kummst“ spielten Seiler und Speer unter anderem ein ausverkauftes Stadionkonzert. Dafür erhielt das Duo den Preis oeticket Live Act des Jahres. Zusätzlich gewann die Formation in der Genre-Kategorie Pop/Rock.
Titelverteidiger und Seriensieger
Singer-Songwriterin OSKA gewann erneut in der Kategorie Alternative und verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Auch mehrere Seriensieger wurden ausgezeichnet: RAF Camora erhielt zum neunten Mal den Preis in der Kategorie Hip Hop/Urban, Melissa Naschenweng gewann erneut in der Kategorie Schlager/Volksmusik.
Die Wiener Band 5/8erl in Ehr’n wurde zum siebten Mal in der Kategorie Jazz/World/Blues ausgezeichnet. Parov Stelar erhielt nach mehreren Jahren Pause wieder eine Trophäe in der Kategorie Electronic/Dance. Erstmals gewann die Band Vulvarine in der Kategorie Hard & Heavy.
Live-Auftritte und Ehrung für Lebenswerk
Neben den Preisverleihungen traten insgesamt elf Live-Acts auf, darunter Alexander Eder, BIBIZA, Esther Graf und NESS, Ina Regen, Lemo, Lena Schaur, NENDA, PÄM, Vicky sowie Vulvarine. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Peter Cornelius mit dem Amadeus für das Lebenswerk ausgezeichnet. Die Ehrung überreichte Peter Janda. (red)
