WIEN. Von Aufforstungsdrohnen über Fair-Play-Apps bis zu Powerpedals: Beim Pitching Day des Bildungsprogramms „Samsung Solve for Tomorrow“ präsentierten sechs Finalklassen ihre Projekte vor einer Fachjury aus Bildung, Wirtschaft und Technologie. Ziel der weltweiten Initiative ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, mit Kreativität, Teamarbeit und technologischem Know-how Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.
In Österreich arbeiteten heuer 42 Schulklassen mit rund 700 Schülerinnen und Schülern und 42 Lehrpersonen ein Schuljahr lang an eigenen Innovationsprojekten. Im Mittelpunkt standen Nachhaltigkeit, Sport und Technologie, aber auch MINT-Kompetenzen, unternehmerisches Denken und praktische Umsetzung. Unterstützt wurden die Klassen von Bildungsexperten sowie Samsung-Markenbotschafter Dominic Thiem, der Workshops zu Bildung, Sport, Technologie und Inklusion begleitete.
Beim Pitching Day am 24. Juni stellten die Finalisten konkrete Prototypen vor: Die Bandbreite reichte von der App „Sportifi“, die faire Teamaufstellungen im Turnunterricht ermöglichen soll, über digitale Erklärvideos zur Reduktion des Papierverbrauchs bis zum „Seedcopter“, einer Drohnenlösung für die Wiederaufforstung schwer zugänglicher Gebiete. Weitere Projekte beschäftigten sich mit nachhaltiger Materialnutzung, Energiegewinnung durch Bewegung und dem Energieverbrauch von Künstlicher Intelligenz. Neben Dario Casari, Präsident von Samsung Österreich und Samsung Schweiz, war auch Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll bei der Präsentation der Projekte dabei.
Als Siegerprojekt wurde die 3b der MSi Wiesberggasse aus Wien ausgezeichnet. Die Schüler machten den Energieverbrauch von KI sichtbar und setzten dabei auf selbst programmierte Microbits sowie Muskelkraft als Energiequelle. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kreativität, Engagement und technischem Verständnis die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihre Projekte herangehen“, sagte Dario Casari. Auch Digitalisierungsstaatssekretär Pröll würdigte das Programm als Beispiel für „gelebte Digitalisierung“ und technologiegestützte Innovation mit sozialer Verantwortung. Seit diesem Jahr ist „Solve for Tomorrow“ im Rahmen von Digital Austria nach DigComp 2.3 AT zertifiziert.
Mehr darüber lesen Sie in der nächsten Printausgabe von medianet am 3. Juli 2026.