••• Von Alexander Haide
WIEN. Mit der Facharbeiterintensivausbildung im Bereich Mechatronik-Fertigungstechnik setzen die ÖBB einen weiteren wichtigen Schritt zur Sicherung dringend benötigter Fachkräfte. Das innovative Qualifizierungsprogramm wird gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice Wien umgesetzt und richtet sich gezielt an arbeitssuchende Erwachsene, die eine praxisnahe und verkürzte Ausbildung absolvieren möchten.
Im Mai starteten erstmals 15 Teilnehmer in der ÖBB Lehrwerkstätte Wien in das neue Ausbildungsformat. Ziel ist es, qualifizierte Fachkräfte rasch und bedarfsorientiert auszubilden und ihnen gleichzeitig eine langfristige berufliche Perspektive im ÖBB Konzern zu eröffnen. Die Ausbildung vermittelt fundierte Kenntnisse in der Herstellung, Montage, Wartung und Inbetriebnahme mechatronischer Systeme.
Die Teilnehmer erwerben dabei praxisrelevante Kompetenzen im Umgang mit mechanischen, elektrischen, pneumatischen sowie informationstechnischen Komponenten. Durch die enge Verzahnung von theoretischem Unterricht und intensiver Praxis werden sie gezielt auf die Lehrabschlussprüfung und den anschließenden Berufseinstieg vorbereitet.
Nach erfolgreichem Abschluss eröffnet sich für Absolventen eine langfristige Perspektive im Unternehmen. Neben einer möglichen Übernahme bieten sich weiterführende Qualifizierungen, etwa als Wagenmeister oder Fahrdienstleiter, an.
Gegen Fachkräftemangel
Das Programm stellt damit eine Win-win-Situation dar: Es eröffnet Menschen neue berufliche Chancen und unterstützt gleichzeitig die nachhaltige Fachkräftesicherung im Konzern. „Wir geben Menschen eine Chance zum Neustart. Gleichzeitig profitiert unser Unternehmen von einer langfristigen und nachhaltigen Fachkräftesicherung“, betont Ursula Bazant, Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung bei der ÖBB-Infrastruktur AG. Die Karrieremöglichkeiten bei den ÖBB sind äußerst vielfältig. Qualifikationen, erforderliche Ausbildungen und der Bewerbungsprozess können von Job zu Job unterschiedlich sein. Infos unter: karriere.oebb.at