Top-Arbeitgeber
© Linz AG
Die Linz AG sichert sich im Ranking den ersten Platz und gilt somit als der beste Arbeitgeber Österreichs 2026.
CAREER NETWORK Redaktion 17.04.2026

Top-Arbeitgeber

Der trend kürte wieder die 300 besten Arbeitgeber des Landes. An der Spitze liegt ein Linzer Infrastrukturkonzern.

••• Von Alexander Haide

WIEN. Das Magazin trend, das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista und kununu, die führende Arbeitgeber-Vergleichsplattform im deutschsprachigen Raum, haben erneut die „300 besten Arbeitgeber Österreichs“ ermittelt. Die Linz AG sichert sich im diesjährigen Ranking den ersten Platz und gilt somit als der beste Arbeitgeber Österreichs 2026. Auf dem zweiten Platz folgt die Austro Control, das dritte Unternehmen am Stockerl ist Red Bull.

Online-Befragung
Die Rangliste basiert im wesentlichen auf einer im Sommer und Herbst des Vorjahres durchgeführten anonymen Onlinebefragung von Arbeitnehmern, trend-Lesern und Mitgliedern der Karrierenetzwerke Xing und kununu. Für die Analyse wurden mehr als 340.000 individuelle Bewertungen herangezogen. 300 Unternehmen in zwanzig Branchen konnten als die besten Arbeitgeber des Landes ausgezeichnet werden.
Zusätzlich gibt es im zehnten Jahr des regelmäßig erstellten Rankings erstmals die Sonderkategorien „Top-Arbeitgeber für Frauen“ mit BMW Steyr Motors auf dem ersten Platz sowie „Top-Arbeitgeber für Young Professionals“ mit Drei Österreich an der Spitze.

Rezession sichtbar
Zum Zeitpunkt der Erhebung hatte sich die Stimmung am Arbeitsmarkt gerade erst ein wenig aufgehellt, stellt Statista-Analystin Valeria Jacobs fest: „Diese vorsichtige Aufhellung kann sich auch in der Stimmung der Beschäftigten zeigen, etwa indem sie Arbeitgeber, die in unsicheren Zeiten Stabilität und Perspektiven bieten, positiver bewerten.“ Generell sind die Themen Gesundheit und flexible Arbeitszeitmodelle, gerade auch für Frauen, heuer in den Fokus der Arbeitgeber gerückt, wie die Analyse des trend feststellt.

Insgesamt ist der Höchstwert im Ranking ein drittes Mal in Folge gesunken, was ein Zeichen der Rezessionsphase darstellt. Auch die fortschreitende Unsicherheit, was die Zukunft der KI für den eigenen Arbeitsplatz bedeuten könnte, hat Auswirkungen auf die Arbeitnehmerzufriedenheit, stellt kununu-CEO Nina Zimmermann fest: „KI ist ein kultureller Reifegradtest für Unternehmen.“

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