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Briten scheuen die Eurozone © APA/AFP/Daniel Leal-Olivas

Die Unschlüssigkeit schlägt sich inzwischen auch auf die Reiselaune nieder.

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Die Unschlüssigkeit schlägt sich inzwischen auch auf die Reiselaune nieder.

Redaktion 03.05.2019

Briten scheuen die Eurozone

Gründe: Wertverfall des Britischen Pfunds im Vergleich zum Euro und Brexit-Unsicherheit.

LONDON. Der permanent verschobene EU-Austritt der Briten wirkt sich inzwischen auch auf deren Reiseverhalten aus: Britische Urlauber meiden wegen der andauernden Brexit-Unsicherheit die Eurozone als Reiseziel. Das geht jetzt aus einem aktuellen Bericht des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook hervor.

Profitiert hat davon vor allem die Türkei, die Griechenland in diesem Jahr als zweitliebstes Reiseziel der Briten ablöst. Auch Tunesien ist in der Gunst der Briten wieder gestiegen. An erster Stelle steht aber immer noch Spanien.

Pfund verlor deutlich an Wert

Während im vergangenen Jahr nur 38% der Thomas Cook-Kunden ihren Urlaub außerhalb der Eurozone buchten, sind es dieses Jahr 47%. In einer Umfrage gaben zudem 43% der Kunden an, eher nicht in der EU Urlaub machen zu wollen.

Grund für die gesunkene Reiselust in Euroländer ist Thomas Cook zufolge vor allem der starke Wertverfall des Britischen Pfunds und die anhaltende Unsicherheit um den Brexit.
Damit erklärt sich der Reiseveranstalter auch ein gestiegenes Interesse an Pauschalangeboten: Die Urlauber wollen sich damit demzufolge gegen Wechselkursrisiken absichern. Rund zwei Drittel der Thomas Cook-Kunden buchten für 2019 ein All-Inclusive-Paket.
Das Pfund verlor seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 rund zwölf Prozent an Wert; der Urlaub ist für Briten damit in der Eurozone erheblich teurer geworden. (APA/elk)

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