WIEN. Die Jury des Dr. Karl Renner Publizistikpreises des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) hat am 5. Mai 2026 aus insgesamt 20 Bewerbungen drei Finalisten ermittelt. Die Auswahl erfolgte laut Aussendung nach einem Punktesystem. Nominiert wurden die Redaktion iGlobeNews, Tiba Marchetti für die ORF-Reportagen „Am Schauplatz“ sowie Marianne Waldhäusl für die ORF-Reportage „Bankbeamter als Betrüger“. Die Jury begründet die Auswahl mit publizistischen Leistungen zu gesellschaftlich relevanten Themen. Berücksichtigt wurden dabei TV-Reportagen sowie international erscheinende Online-Berichte in sieben Sprachen.
Solidaritätspreis vergeben
Der Vorstand des ÖJC hat zudem entschieden, den diesjährigen Dr. Karl Renner Solidaritätspreis an den ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz zu vergeben. Der Preis würdigt publizistische Leistungen, die unter schwierigen Bedingungen wie Krieg, Repressalien oder anderen Einschränkungen journalistischer Arbeit entstehen. Die feierliche Ehrung findet am 8. Juni 2026 um 18 Uhr im Wappensaal des Wiener Rathauses statt.
Neue Statuten in Kraft
Der ÖJC informiert außerdem darüber, dass die neuen Statuten des Vereins seit April 2026 gültig sind. Laut Mitteilung der Vereinsbehörde sei innerhalb der gesetzlichen Frist keine Erklärung erfolgt, die eine Fortsetzung der Vereinstätigkeit untersagt hätte. Der Verein könne seine Tätigkeit daher auf Basis der angezeigten Statutenänderung fortsetzen. (red)
