••• Von Martin Rümmele
GRAZ. Fresenius Kabi, ein operatives Unternehmen des deutschen Pharma- und Technologiekonzerns Fresenius, stärkt seine Position als wichtiger Anbieter von Nachfolgeprodukten von Biotech-Medikamenten, so genannten Biosimilars, und damit den Produktionsstandort in Österreich. Mit der Einführung neuer Produkte erweitert Fresenius Kabi sein österreichisches Biosimilar-Portfolio auf fünf Produkte.
Breiteres Portfolio
Die Erweiterung des Portfolios unterstreiche das kontinuierliche Engagement des Unternehmens, hochwertige Biosimilars in wichtigen Therapiegebieten bereitzustellen, teilt der Konzern mit. „Die Einführung von drei weiteren Biosimilars in Österreich spiegelt unser langjähriges Engagement wider, den Zugang von Patientinnen und Patienten zu hochwertigen biologischen Arzneimitteln zu verbessern und die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitssysteme zu unterstützen“, sagte Sang Jin Pak, President Biopharma, Fresenius Kabi.
Ein wesentliches Merkmal des Biosimilar-Portfolios von Fresenius Kabi in Österreich ist die starke lokale Produktionsbasis. Wesentliche Teile der Herstellung und Verpackung erfolgen an den Standorten Graz und Werndorf und tragen so zur Versorgungssicherheit sowie zur Einhaltung hoher Qualitätsstandards bei.
1.800 Beschäftigte
In den vergangenen fünf Jahren hat Fresenius Kabi rund 90 Mio. € in seine österreichischen Produktions- und Verpackungsstandorte investiert. In Österreich hergestellte Produkte werden international geliefert und unterstützen die Versorgung von Patientinnen und Patienten weit über den heimischen Markt hinaus. Insgesamt hat der Konzern in Österreich rund 1.800 Beschäftigte in Graz, Werndorf, Grambach und Linz. „Die lokale Produktion spielt eine wichtige Rolle, um eine verlässliche Versorgung und hohe Qualitätsstandards sicherzustellen. Mit unserem wachsenden Biosimilar-Portfolio stärken wir Österreich als Produktionsstandort“, sagte Alexander Hohl, Geschäftsführer von Fresenius Kabi Austria.