••• Von Sabine Stehrer
WIEN. Auch schon in den vergangenen Jahren bekamen die SVS-Versicherten Geld als Anreiz dafür, Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Bisher stand aber immer nur ein Thema im Fokus, wie 2025 die Krebsvorsorge. „Mit dem Vorsorgepass fassen wir nun alles zusammen“, sagte SVS-Obmann Peter Lehner kürzlich beim Pressegespräch zum Start des neuen Bonussystems mit dem Pass.
An dem Gespräch nahmen neben Lehner und der leitenden Ärztin der SVS, Isabella Bauer-Rupp, auch der Präsident der Österreichischen Krebshilfe Paul Sevelda, die Präsidentin der Österreichischen Zahnärztekammer, Birgit Vetter-Scheidl, und der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, Edgar Wutscher, teil. Sie alle bewerteten die Aktion als äußerst positiv und hofften darauf, dass die SVS damit ihr Ziel erreicht. Dieses besteht darin, die Zahl der von den 1,3 Mio. SVS-Versicherten getroffenen Vorsorgemaßnahmen ausgehend von derzeit 400.000 pro Jahr jährlich um zehn Prozent zu steigern.
In dem neuen Pass aufgelistet sind die Vorsorgeuntersuchung, der Gesundheitscheck Junior, Krebsvorsorgeuntersuchungen, Impfungen und die Mundhygiene. Nach der Leistungsabrechnung durch die Ärzte erhalten die Versicherten Punkte im Pass, für die Mundhygiene zum Beispiel 1.000, die 100 € entsprechen, und die sie sich jederzeit auszahlen lassen können. Zudem gibt es ein Statusprogramm, das hilft, den Überblick zu behalten. Eine Erinnerungsfunktion gebe es derzeit noch nicht, erklärte Lehner: „Wird sie gewünscht, werden wir sie aber in den Vorsorgepass integrieren.“