••• Von Sabine Stehrer
WIEN. „Unser Ziel ist es, den Teilnehmenden sowohl ein solides Grundlagenwissen über das Gesundheitswesen zu vermitteln als auch die Fachkompetenz für zielgruppengerechte Kommunikation und journalistische Grundprinzipien zu transportieren“, erklärt Evelyn Holley-Spiess, die mit Martin Rümmele den Zertifikatskurs „PR & Corporate Communication im Gesundheitswesen“ leitet. Der Kurs basiert auf einer Kooperation von Holley-Spiess und Rümmele, den beiden Geschäftsführern von Gesund kommunizieren Media GmbH, mit der Österreichischen Medienakademie (ÖMA), dem Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie (FOPI) und dem PR-Verband Austria (PRVA). Er dauert vier Tage, an denen Branchenwissen, PR-Praxis und Expertise mit Vorträgen verbunden werden, die von hochkarätigen Experten aus dem Gesundheitswesen gehalten werden und praxisrelevante Inhalte vermitteln.
Der Lehrgang, der heuer in die zweite Runde geht, richtet sich an Profis, die bereits in der PR tätig sind, also etwa an Kommunikationsverantwortliche aus Gesundheitsorganisationen, Unternehmen oder öffentlichen Institutionen, aber auch an Einsteiger. Er ist dazu da, Branchenwissen zu tanken und bietet eine kompakte Ausbildung.
„So allgegenwärtig Gesundheit im Leben jedes Einzelnen ist, so speziell ist die Kommunikation dazu, die entsprechend ausgebildeter Kommmunikatoren bedarf“, betont Ute Van Goethem, Präsidentin des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich, die Wichtigkeit der Kenntnisse, die im Kurs vermittelt werden.
Auch Johannes Angerer, Vizepräsident des Public Relation Verbands Austria und Head of Corporate Communications der MedUni Wien unterstreicht die Relevanz spezialisierter Ausbildung: „Gesundheitskommunikation stellt hohe Anforderungen an Verantwortung, Verständlichkeit und Glaubwürdigkeit.“ „Wir freuen uns, einen auf den Bedarf zugeschnittenen Lehrgang anbieten zu können“, sagt ÖMA-Geschäftsführer Nikolaus Koller.