Auf hohem Niveau
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Bei der allgemeinen 5G-Verfügbarkeit in Österreichs Städten führt Drei mit 97,73% vor Magenta (97,65%) und A1 (96,81%).
INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 08.05.2026

Auf hohem Niveau

Es geht immer knapp zu in der Alpenrepublik, wenn Chip Österreichs Mobilfunknetze testet – so auch dieses Jahr.

WIEN. Dem Verbraucherportal Chip zufolge geht es bei Mobilfunknetztests hierzulande immer sehr eng zu. Und so ändert sich am Bild 2025 auch nichts: Wie im Vorjahr gewinnt im Handy-Netztest Österreich 2025 A1 hauchdünn vor Magenta. Von hinten rückt Drei immer näher heran, vor allem dank eines sehr guten 5G-Ausbaus. Nur in den Zügen schwächeln plötzlich alle Netze.

Beurteilungen
A1 hat das beste Mobilfunknetz mit der sehr guten Schulnote von 1,19. Denkbar knapp dahinter folgt Magenta mit einer 1,21. Der Vorsprung ist minimal, der Sieg aber verdient, denn A1 liegt in den Kategorien Internet und Telefonie jeweils knapp vor Magenta. Und A1 gewinnt auch die Sonderwertung zu 5G. Wie im letzten Jahr sieht A1 einzig bei der 5G-Verfügbarkeit nicht so gut aus wie die Konkurrenz. Hier muss sich der Chip-Testsieger nicht nur Magenta, sondern auch Drei geschlagen geben – damit ist Drei für Chip der Sieger, was die 5G-Verfügbarkeit angeht. Drei liegt nun zum zweiten Mal hintereinander in dieser Kategorie vorne und rückt den Mitbewerbern in der Gesamtwertung mit der sehr guten Schulnote 1,30 ziemlich auf den Pelz.

Geschwindigkeiten
Beim Downloadspeed überraschten die heimischen Mobilfunker: Erstaunlich war für Chip, dass den österreichischen Netzen selbst beim 4K-HDR-Streaming-Szenario (mind. 20 MBit/s) kaum die Puste ausgeht. Drei stellt hier den schlechtesten Wert mit 97,84% – deutlich besser als der deutsche Netztestsieger Deutsche Telekom mit „nur“ 96,50% . Erst beim echten Highspeed über 100 MBit/s werden größere Unterschiede – allerdings auf hohem Niveau – zwischen den Netzen sichtbar. A1 führt mit 91,85% gefolgt von Magenta mit 89,80% und Drei mit 87,14%. Zum Vergleich: Bei den Deutschen schneidet O2 mit nur 63,57% am schlechtesten ab.

Resümee und Fazit
Wie jedes Jahr gelte, dass Österreich zwischen drei sehr guten Mobilfunknetzen wählen könne, so das Chip-Urteil. Die Unterschiede seien (wieder einmal) minimal. (hk)

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