WIEN. Wie lassen sich digitale Technologien gezielt für Demokratie, Teilhabe und europäische Werte einsetzen? Dieser Frage widmet sich das Lernforum „Digital Tools4Democracy“ am 18. und 19. September 2026 am Campus der Wirtschaftsuniversität Wien. In interaktiven Workshops und Präsentationen sollen Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen gemeinsam mit Digitalexperten, Entwicklern und Lösungsanbietern konkrete Werkzeuge und Einsatzmöglichkeiten kennenlernen.
Ausgangspunkt ist der wachsende digitale Druck auf demokratische Gesellschaften. Hassrede, Cybergewalt, Desinformation, koordinierte Bot-Netzwerke, Leaks und digitale Sabotage können Vertrauen in Institutionen und demokratische Prozesse untergraben. Gleichzeitig verändern die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz und neue Formen digitaler Kommunikation die Voraussetzungen für politische und gesellschaftliche Teilhabe.
„Digital Tools4Democracy“ will deshalb nicht nur aktuelle Entwicklungen und Risiken sichtbar machen, sondern vor allem Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Im Mittelpunkt steht der praktische Austausch: Welche digitalen Tools eignen sich für die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen? Wie können sie eingesetzt werden, um Reichweite, Teilhabe und demokratische Wirkung zu erhöhen? Und welche Erfahrungen haben Experten bereits mit konkreten Lösungen gemacht?
Angesprochen sind insbesondere ehrenamtlich arbeitende zivilgesellschaftliche Organisationen, Journalistinnen und Journalisten aus Minderheiten-Communities sowie Initiativen aus den Bereichen Frauenrechte, Gendergerechtigkeit, Menschenwürde und Menschenrechte. Auch Content Creator aus zivilgesellschaftlichen Organisationen in ländlichen Regionen zählen zur Zielgruppe.
Das Lernforum findet am Freitag, 18. September, von 14 bis 19 Uhr sowie am Samstag, 19. September, von 9 bis 17 Uhr im EA-Gebäude am WU Campus, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien, statt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter proeuropeanvalues.at.