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Infoscreen steigt aufs Gas Christoph H. Breneis/INFOSCREEN Abdruck: honorarfrei

Eduard Winter (Wiener Linien) und Franz Solta (Infoscreen)

Christoph H. Breneis/INFOSCREEN Abdruck: honorarfrei

Eduard Winter (Wiener Linien) und Franz Solta (Infoscreen)

Redaktion 13.01.2016

Infoscreen steigt aufs Gas

Ausbau soll 2016 weitergehen, allein 300 Screens in Wien

Wien. Alleine in Wien wurden im vergangenen Jahr zusätzliche 150 Infoscreens in 75 Bussen installiert. Damit konnte Infoscreen 2015 sowohl die Zahl der Displays als auch den Umsatz zweistellig steigern. Auch 2016 will die JCDecaux-Tochter ausbauen: In Wien werden heuer rund 300 Screens in weiteren 150 Wiener Linien-Bussen installiert. Klagenfurt erfährt 2016 den Vollausbau aller Busse, der sukzessive Vollausbau des Bus- und Tram-Netzwerks in den anderen Infoscreen-Städten soll Reichweiten und Umsatz beflügeln. Infoscreen hat bereits 2015 bei der nationalen Reichweite die 20 Prozent-Marke übersprungen und landete bei 20,5 Prozent Wochenreichweite. Mit einem Netzwerk von derzeit 2300 Stellen erreicht der Fahrgast TV-Sender somit als laut Eigenangaben größtes elektronisches Nachrichtenmedium im öffentlichen Raum laut aktueller Media-Analyse bereits 1,5 Millionen Zuseher pro Woche.

„Mit dem Ausbau der Info-Anzeigen in unseren Fahrzeugen setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Verbesserung des Fahrgastservices“, erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter. „Über die Monitore werden die Fahrgäste nicht nur mit Informationen zu den nächsten Haltestellen versorgt, sondern auch mit einem interessanten Infotainmentprogramm“. Für die Busse haben sich die Wiener Linien für das neue 29-Zoll-Display entschieden, das eine neue Informationsqualität bietet. Während auf der rechten Hälfte des Split-Screens im bewährten 16:9-Format das topaktuelle Programm von Infoscreen zu sehen ist, bietet die linke Hälfte detaillierte Informationen zum Streckenverlauf. Dort werden die nächste Haltestelle, die darauf folgenden drei Stationen in einer sogenannten „Perlenschnur“ und bei Knotenpunkten sogar Umsteigemöglichkeiten und Wartezeiten angezeigt.

Da sich der konsequente Ausbau des Infoscreen-Netzwerks in Wien unmittelbar auf die Reichweite ausgewirkt hat, nimmt der Fahrgast TV-Sender nunmehr auch die Landeshauptstädte ins Visier. „Nur Investitionen in den technischen Ausbau und die redaktionelle Qualität bringen in unserer Branche Rentabilität“, erklärt Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta. „Deshalb werden wir 2016 nicht nur in Wien sondern auch in den Landeshauptstädten weiter investieren.“ In Klagenfurt wird 2016 die Vollausstattung aller Busse mit Infoscreen erfolgen. In Linz sind bereits 90 Prozent aller Fahrzeuge ausgebaut und in den Städten Graz Innsbruck und Wien will man den Vollausbau aller Busse und Straßenbahnen mittelfristig realisieren. Unterdessen eröffnet das immer engmaschigere Infoscreen-Netzwerk neue Inszenierungspotenziale für Werbekunden und Kreativagenturen.

Umsatzmotor Situation Based Advertising

Dabei erweist sich vor allem Situation Based Advertising als Umsatzmotor. Dabei können Kunden Werbespots so buchen, dass diese nur bei bestimmten Wettersituationen gezeigt werden, oder nur vor jenen Haltestellen, an denen sich ihre Filialen befinden. „Dieses Erfolgsmodell wollen wir im Laufe des Jahres auch in den Landeshauptstädten anbieten“, sagt Solta. „Damit wird sowohl die Regionalisierung nationaler Kampagnen möglich als auch gezieltes Targeting für lokale Werbekunden.“ (red)

Infoscreen Wachstumskurs 2016

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