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"Unüberhörbarer" Run auf den Podcast des Jahres © Die Schule des Sprechens

Tatjana Lackner (Die Schule des Sprechens).

© Die Schule des Sprechens

Tatjana Lackner (Die Schule des Sprechens).

Redaktion 07.10.2020

"Unüberhörbarer" Run auf den Podcast des Jahres

„Die Schule des Sprechens“ kürt zum dritten Mal den Podcast des Jahres im deutschen Sprachraum; bis 10. Dezember 2020 kann noch eingereicht werden.

WIEN. 2020 geht wohl nicht nur als das Jahr der Covid-19-Pandemie in die Geschichtsbücher ein, sondern auch als das Jahr der Podcasts. Das „Coronavirus-Update“ des Norddeutschen Rundfunks (NDR) mit den Virologen Christian Drosten und Sandra Ciesek erzielte bereits mehr als 60 Mio. Abrufe und wurde kürzlich mit den Grimme-Online-Awards ausgezeichnet. Laut einer Bitkom-Studie haben sich in Deutschland mehr Menschen in Podcasts über die Pandemie informiert als über die sozialen Medien, die vor allem durch Falschmeldungen und abstruse Verschwörungstheorien von sich hören machten. Auch Georg Spatt, Chef des erfolgreichsten österreichischen Senders Hitradio Ö3, sagte kürzlich in einem Interview mit einer Fachzeitschrift: „Kein moderner Radiomanager wird aktuell gegen den Trend zum Podcast und zum Hörbuch, zu Onlinecontent oder zur Plattform sprechen.“

„Die Schule des Sprechens“-Gründerin Tatjana Lackner beobachtet in den letzten Monaten eine enorme Professionalisierung der Podcasts und ist überzeugt, dass sie als Massenmedium in der breiten Bevölkerung angekommen sind. „In diesem Ausnahmejahr konnte der Podcast alle seine Stärken ausspielen. Die On-Demand-Nutzung entspricht dem Tagesablauf in der neuen Normalität. Sprache schafft Nähe und Vertrauen. Als seriöse Informationsquelle geben ihm die Menschen den Vorzug zum ungefilterten Fake-News-Biotop der sozialen Medien“, analysiert Lackner.

Bereits jetzt mehr als doppelt so viele Einreichungen zum Podcast des Jahres
Im Jänner 2020 wird sie den deutschsprachigen Podcasts des Jahres bereits zum dritten Mal auszeichnen. Die Jury setzt sich wie bereits in den letzten beiden Jahren aus Hans Georg Heinke (Moderator), Dieter Holly (Tonstudio Holly), Paul Matic (Schauspieler), Nikolaus Riemerschmid (Ö1) und Ingeborg Gianni (Sprecherin) zusammen. Sie wird heuer deutlich mehr zu tun haben. Bereits jetzt verzeichnet Lackner mehr als doppelt so viele Einreichungen als im Vorjahr. 2019 wurden 60 Podcasts aus Belgien, Deutschland, Südtirol, Österreich und der Schweiz eingereicht; als Preisträger ging „Sprache, Arbeit und Tortur“ von Matthias Hofer hervor.

Noch bis 10. Dezember kann per E-Mail an schule@sprechen.com zum Podcast des Jahres eingereicht werden. Die Teilnahmebedingungen sind auf https://www.sprechen.com/podcast-wettbewerb-2020 nachzulesen. Die Verleihung findet im Jänner 2021 statt. (red)

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