KLOSTERNEUBURG. Der XISTA Science Park in Klosterneuburg wurde um rund 3.000 Quadratmeter vermietbare Labor- und Büroflächen erweitert. Das von der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus errichtete Mehrmieterobjekt richtet sich an forschungs- und technologieorientierte Unternehmen verschiedener Branchen. Der neue Gebäudeteil wurde kürzlich eröffnet.
Ausbau des Standorts
Seit 2019 bietet der XISTA Science Park Infrastruktur für Unternehmen, die Forschungsergebnisse in marktfähige Anwendungen überführen wollen. Mit der Erweiterung reagiert der Standort auf die steigende Nachfrage nach Labor- und Büroflächen.
„Der Ausbau des XISTA Science Parks ist ein starkes Signal für den Forschungsstandort Niederösterreich: Unser Fokus liegt auf Innovation, Forschung und technologischer Spitzenleistung. In einer Zeit rasanter technologischer Umbrüche entscheidet sich unsere Zukunft durch die besten Ideen und die klügsten Köpfe. Deshalb schaffen wir Rahmenbedingungen, in denen aus Forschung konkrete Anwendungen, aus Innovationen erfolgreiche Unternehmen und gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen. Der XISTA Science Park belegt, wie die Zusammenarbeit von Spitzenforschung, Start-ups, Investoren und etablierten Unternehmen gelingt. Damit bauen wir Niederösterreich weiter zu einem Hightech-Land aus und setzen den nächsten Schritt in unserer ‚Mission Nobelpreis Niederösterreich‘“, sagte Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich.
Christoph Kaufmann, Bürgermeister von Klosterneuburg, erklärte: „Mit dem Ausbau des XISTA stärken wir Niederösterreich als den Hightech-Standort in Europa. Die Erweiterung bietet beste Voraussetzungen für technologie- und forschungsorientierte Unternehmen und setzt wichtige Impulse für den Standort Klosterneuburg.“
Vernetzung von Forschung und Wirtschaft
Der Science Park befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Campus des Institute of Science and Technology Austria (ISTA). Laut Aussendung soll dadurch der Austausch zwischen Grundlagenforschung, Unternehmensgründungen und technologischer Entwicklung erleichtert werden.
„Die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete Anwendungen und erfolgreiche Start-ups ist seit der Gründung des ISTA ein zentraler Bestandteil unserer Mission. Mit XISTA Innovation haben wir eine Brücke zwischen exzellenter Spitzenforschung und wirtschaftlicher Umsetzung geschaffen. Wir unterstützen unsere Forschenden dabei, ihre Ideen zu patentieren und daraus erfolgreiche Unternehmensgründungen zu entwickeln“, sagte Martin Hetzer, Präsident des ISTA.
Unterstützung für technologieorientierte Unternehmen
Der European Investment Fund ist laut Aussendung Ankerinvestor des XISTA Science Ventures II. Darüber hinaus begleitet die tecnet equity technologieorientierte Unternehmen von der Gründung bis zur Wachstumsfinanzierung.
Der Bau des neuen Gebäudes begann im Jänner 2025. „Was wir heute sehen, ist das Ergebnis von vielen Jahren Aufbauarbeit. Unser Ziel war immer, Forschung schneller in Anwendung zu bringen – mit der richtigen Infrastruktur und einem Umfeld, das Unternehmertum ermöglicht. Mit dem neuen Gebäude setzen wir genau hier den nächsten Schritt“, sagte Markus Wanko, XISTA.
Nach Angaben von ecoplus sind derzeit rund 80 Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in den sechs Technologie- und Forschungszentren in Niederösterreich tätig. Mit der Erweiterung des XISTA Science Parks sollen zusätzliche Kapazitäten für weitere Unternehmen geschaffen werden. (red)