GRAZ. Mit einem Workshop am 29. April 2026 in den Räumlichkeiten von Saubermacher in Feldkirchen bei Graz zeigt der Fuhrparkverband Austria, wie durch proaktives Schadensmanagement Unfälle reduziert, Kosten gesenkt und Prozesse effizienter gestaltet werden können.
Versicherungs- und Schadensaufwendungen zählen aktuell zu den größten Kostenfaktoren im Fuhrparkmanagement. In den vergangenen Jahren sind insbesondere die Reparaturkosten deutlich gestiegen. In Kombination mit einem hohen Unfallaufkommen führt dies zu sogenannten negativen Schadensverläufen – Versicherungen sehen sich mit höheren Ausgaben für Schäden konfrontiert, als sie durch Prämien einnehmen.
Die Folgen sind spürbare Prämiensteigerungen, höhere Selbstbehalte und zusätzlicher interner Aufwand. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur steigende Kosten, sondern auch wertvolle verlorene Arbeitszeit durch organisatorische und administrative Prozesse. Doch welche Hebel stehen Fuhrparkverantwortlichen konkret zur Verfügung, um gegenzusteuern? Der Ansatz lautet: Proaktives Schadensmanagement (PASM). Ziel ist es, Schäden nicht nur effizient abzuwickeln, sondern sie bereits im Vorfeld zu vermeiden und Kosten nachhaltig zu reduzieren.
Im Rahmen des praxisnahen Vortrags von Henning Heise, Obmann FVA und Geschäftsführender Gesellschafter heise fleetconsulting GmbH, werden unter anderem Fragen beleuchtet wie sich die Anzahl der Unfälle im Fuhrpark gezielt reduzieren lässt, welche Maßnahmen helfen, Reparaturkosten zu senken, welchen Einfluss Fahrsicherheitstrainings auf das Schadensgeschehen haben und wie wirksam Incentive-Programme in der Praxis sind?
Der Workshop bietet konkrete Einblicke, erprobte Ansätze und strategische Überlegungen für ein modernes, kostenbewusstes Schadensmanagement. „Unfallschäden verursachen hohe Kosten, die sich leicht vermeiden lassen“, so Heise.
Anmeldung via www.fuhrparkverband.at. Die Teilnahme ist für Mitglieder und geladene Gäste und Freunde des FVA kostenfrei, für Nichtmitglieder beträgt der Eintritt 75 Euro.
