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Debüt in Hallein © APA / Hans Punz

Bekanntheit erlangte Sebastian Bohrn Mena u.a. als Initiator des Tierschutzvolksbegehrens. Im vergangenen Winter gründete er gemeinsam mit seiner Frau Veronika die gemein­nützige Stiftung „Común”.

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Bekanntheit erlangte Sebastian Bohrn Mena u.a. als Initiator des Tierschutzvolksbegehrens. Im vergangenen Winter gründete er gemeinsam mit seiner Frau Veronika die gemein­nützige Stiftung „Común”.

Redaktion 01.04.2022

Debüt in Hallein

Von 11. bis 13. Mai veranstaltet die Gemeinwohlstiftung Común die ersten „Österreichischen Konsumdialoge”.

HALLEIN. Im Dezember 2021 gab Veronika Bohrn Mena gemeinsam mit ihrem Mann Sebastian die Gründung einer Gemeinwohlstiftung für ökologischen und sozialen Fortschritt bekannt. Neben einer Reihe von Stiftungsfonds und den beiden Nachhaltigkeits-Bürgerinitiativen oekoreich und Lieferkettengesetz wurde für 2022 auch eine Dialogreihe zum Austausch von Konsumenten und Produzenten angekündigt. Nun ist fix: Die ersten „Österreichischen Konsumdialoge” finden von 11. bis 13. Mai in Hallein bei Salzburg statt – und bieten, in Zusammenarbeit mit über 50 mitwirkenden Organisationen, ein umfangreiches Programm mit mehr als 85 Speakern.

„Wir freuen uns, dass so viele herausragende Persönlichkeiten und Organisationen an drei Tagen in Hallein zusammenkommen werden, um über den gesellschaftlichen Schlüsselprozess ‚Ernährung' zu sprechen. Unser Ziel ist es, dass erstmals alle Akteurinnen und Akteure an einen Tisch kommen, um sich auf Augenhöhe auszutauschen. Wir wollen dabei vor allem auch die Perspektive der Konsumenten sichtbar machen”, werden die Stiftungsvorstände und Konsumdialoge-Initiatoren Veronika und Sebastian Bohrn Mena in einer Aussendung zitiert.
Inhaltliches Kernstück der Veranstaltung sind neben zwei Ausstellungen über Greenwashing und Werbelügen bzw. die Erzeugung von Lebensmitteln die „Dialogwerkstätten”; zum Auftakt diskutieren u.a. Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger, Wiener Tafel-Obfrau Alexandra Gruber und bauernladen.at-Geschäftsführer Bernhard Gily über den „Wert der Lebensmittel”.

Politik und Zivilgesellschaft

Neben den drei (grünen) Bundesministerin Johannes Rauch, Leonore Gewessler und Alma Zadic und Arbeiterkammer-Präsident Peter Eder nehmen weiters Experten von mehr als zehn Hochschulen (u.a. Urs Niggli, Elke Schüssler, Petra Riefler und Jan Niessen) am Gipfeltreffen teil; neben Entscheidungsträgern und Wissenschaftlern ist auch die Zivilgesellschaft stark vertreten, erwartet werden u.a. Aktivistin Nunu Kaller, Philosophin Lisz Hirn sowie Vertreter zahlreicher Initiativen und Organisationen wie Fridays For Future, Foodwatch, Bio-Austria und ZeroWasteAustria. (red)

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