WIEN. Am vergangenen Freitag, dem 23. Jänner, lud der Wiener Kaffeeröster Julius Meinl im Rahmen des 67. Wiener Kaffeesiederballs 2026 zum traditionellen VIP-Empfang in die Julius Meinl Lounge. Schauplatz war die Wiener Hofburg, die an diesem Abend ganz im Zeichen des Ballmottos „Wiener Kaffeehauskultur – Die Kunst der Gemütlichkeit“ stand.
Als langjähriger Partner begleitet Julius Meinl den Kaffeesiederball seit Jahrzehnten. Jahr für Jahr wird die Hofburg dabei zum größten Kaffeehaus der Welt und bildet den festlichen Rahmen für einen Ballabend, der die Wiener Kaffeehauskultur als immaterielles Weltkulturerbe feiert. Vor der offiziellen Eröffnung trafen sich geladene Gäste aus Kultur, Gastronomie und Medien zum exklusiven Auftakt, um sich auf den Abend einzustimmen.
Christina Meinl, Familienmitglied in fünfter Generation, betonte die besondere Rolle des Kaffeesiederballs als Ort der Begegnung: „Der Kaffeesiederball war immer schon weit mehr als ein gesellschaftliches Ereignis. Er bringt Menschen zusammen, schafft Dialoge auf Augenhöhe – mit dem Kaffee als verbindendem Element.“ Für Julius Meinl sei der Ball zugleich eine Bühne, um Tradition und Offenheit für neue Impulse zu verbinden. In der Julius Meinl Lounge werde diese Haltung erlebbar, vom klassischen Espresso bis zu modernen Kaffee- und Tee-Interpretationen.
Auch Christoph Rosner, Geschäftsführer Julius Meinl Österreich, unterstrich die Bedeutung des Abends: „Für einen Abend wird Wien zum größten Kaffeehaus der Welt. Kaffee wird zum Mittelpunkt, an dem Menschen aus aller Welt zusammenkommen – darauf sind wir als Botschafter der Wiener Kaffeehauskultur stolz.“
Traditionell übernimmt Julius Meinl auch die Patenschaft für die Kunst-Damenspende. Die Gestaltung des diesjährigen Kunstfächers stammt von der österreichischen Künstlerin Noushin Redjaian, ausgewählt vom verstorbenen Galeristen Ernst Hilger. Ihr Werk greift das Motiv des Blicks auf und verbindet textile Techniken mit zeitgenössischer Symbolik. Der Fächer wird so zur modernen Maske und schlägt eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart der Wiener Kaffeehauskultur.
Ergänzt wurde der Ballauftritt durch die diesjährige Julius-Meinl-Espressotasse, die als Sammlerstück gilt.
Gestaltungselemente wie das Wiener Geflecht des Thonet-Stuhls Nr. 14 sowie dunkle Rot- und Goldtöne greifen das Ballmotto und die Farbwelt des Kaffeesiederballs auf und stehen für bewusstes Genießen und Verweilen.
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