KI-Kompass für Tourismus
© feratel media technologies AG
KI-Experte Roman Egger und die feratel media technologies AG starten die monatliche Webinarreihe „feratelAIplus Kompass“.
MARKETING & MEDIA Redaktion 26.01.2026

KI-Kompass für Tourismus

Neue Webinarreihe soll Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz bieten. Roman Egger und feratel starten ein monatliches Format ohne Produktdemos oder Tool-Empfehlungen. 

INNSBRUCK. Roman Egger und die feratel media technologies AG starten mit „feratelAIplus Kompass“ eine monatliche Webinarreihe zur strategischen Einordnung von Künstlicher Intelligenz im Tourismus. Ziel sei es, touristischen Organisationen Orientierung jenseits von Hype und kurzfristigen Technologieversprechen zu geben und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

Einordnung statt Technologiehype
Die Webinarreihe setze bewusst nicht auf Produktdemonstrationen oder konkrete Tool-Empfehlungen, sondern auf strategische Bewertung und Verständnis von KI-Anwendungen. Egger bringe dabei seine Erfahrung aus Forschung und Lehre ein, während feratel System- und Marktexpertise aus Destinationsmanagement, Gästekarten, Apps und dem Meldewesen liefere. „KI muss aus dem Labor in die Praxis. Der Kompass hilft touristischen Entscheidungsträger:innen, Machbares von Wunschdenken zu unterscheiden“, so Egger.

Zusammenarbeit mit strategischem Anspruch
Beide Partner verfolgen laut Angaben das Ziel, KI im Tourismus strategisch und verantwortungsvoll einzusetzen. Die Kooperation gehe über die Webinarreihe hinaus, da Eggers KI-Know-how direkt in die Produktentwicklung von feratel einfließe. Damit sollen konzeptionelle Ansätze mit bestehenden Systemen und Markterfahrung verbunden werden.

KI-Anwendungen im operativen Einsatz
Unter der Dachmarke feratelAIplus bündelt feratel gemeinsam mit Onlim, pixelpoint & dataCycle sowie Intermaps Kompetenzen in Data Intelligence, Conversational AI und Systemintegration. Zum Einsatz kommen unter anderem KI-basierte Voicebots, die Anfragen automatisiert und mehrsprachig beantworten. Diese sollen schrittweise zu umfassenden Tourismus-Voice-Assistenten ausgebaut werden. Auch im Destinationsmanagementsystem Deskline werden KI-Services genutzt, etwa für Übersetzungen, Bildbeschreibungen, Content-Pflege und Prognosen zur Marktentwicklung auf Basis eines zentralen Datenpools.

Ziel der Initiative sei es, KI nicht experimentell, sondern produktiv einzusetzen. „Damit KI im Tourismus verlässlich funktioniert, braucht es strukturierte Daten und innovative Technologien, die diese Informationen in verständliche Antworten übersetzen“, erklären Egger und feratel. Die Zusammenarbeit setze genau an dieser Schnittstelle an und solle Touristiker:innen spürbar entlasten. (red)

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