Neue Doppelspitze bei Recycling Pfand Österreich
© Martin Steiger
Christoph Mayer, Monika Fiala
RETAIL Redaktion 21.01.2026

Neue Doppelspitze bei Recycling Pfand Österreich

WIEN. Recycling Pfand Österreich hat seit Jänner 2026 eine neue Geschäftsführung: Neben der bisherigen Co-Geschäftsführerin Monika Fiala übernimmt Christoph Mayer die zweite Spitzenfunktion. Er folgt auf Simon Parth, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt und sich künftig im familieneigenen Betrieb engagiert.

Mit der personellen Neuaufstellung setzt Recycling Pfand Österreich auf Kontinuität in der Weiterentwicklung des heimischen Einwegpfandsystems. Dieses hat sich seit seiner Einführung als Erfolgsmodell etabliert und gilt international als Best Practice. Der eingeschlagene Kurs soll nun gemeinsam von Monika Fiala und Christoph Mayer fortgeführt werden.

Erfahrener Manager mit Handels- und Logistikexpertise
Christoph Mayer ist 44 Jahre alt und bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Handel, Logistik und Nachhaltigkeit mit. Zuletzt war er als Sales & Operations Director sowie als Vorstandsmitglied bei Metro Österreich tätig. Davor leitete er unter anderem die Food-Service-Delivery-Sparte des Unternehmens, verantwortete umfassende Transformations- und Effizienzprogramme entlang der gesamten Wertschöpfungskette und war in mehreren leitenden Managementfunktionen im Großhandel aktiv. Seine berufliche Laufbahn begann Mayer in der Gastronomie, was ihm ein ausgeprägtes Verständnis für operative Abläufe und branchenspezifische Anforderungen vermittelt hat.

Philipp Bodzenta, Vorstand und Sprecher des Eigentümers Trägerverein Einwegpfand, hebt die Bedeutung der Personalentscheidung hervor: „Mit Christoph Mayer gewinnen wir einen Geschäftsführer, der Handel, operative Exzellenz und Nachhaltigkeit gleichermaßen versteht. Wir sind überzeugt, dass er gemeinsam mit Monika Fiala den erfolgreichen Weg der EWP Recycling Pfand Österreich fortsetzen und das Einwegpfandsystem weiterentwickeln wird. Gleichzeitig danken wir Simon Parth herzlich für sein außerordentliches Engagement, seinen wichtigen Beitrag zum Aufbau und Erfolg des Systems und die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.“

Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Systemqualität
Das neue Führungsduo will in den kommenden Monaten weitere Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Kreislaufwirtschaft setzen. Geplant sind unter anderem Projekte zur Optimierung von Prozessen und Systemqualität sowie zum internationalen Know-how-Transfer. Ziel ist es, das österreichische Einwegpfandsystem langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL