WIEN. Magenta Telekom hat für das Geschäftsjahr 2025 ein Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 1.507 Mio. Euro ausgewiesen. Das bereinigte EBITDA AL stieg um 1,6 Prozent auf 555 Mio. Euro. Das Unternehmen spricht von einem schwierigen und dynamischen Marktumfeld.
Im Mobilfunk verzeichnete Magenta ein Plus von 2,6 Prozent auf 6,6 Millionen SIM-Karten. Im Internetbereich ging die Kundenzahl um zwei Prozent auf rund 1,1 Millionen zurück.
„Österreich ist ein hochkompetitiver Markt mit Niedrigpreisen und gilt als einer der dynamischsten Telekommunikationsmärkte. Dass wir trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds dennoch eine erfolgreiche Jahresbilanz vorweisen können, spricht für die exzellente strategische und operative Arbeit des gesamten Magenta Teams“, sagt Aleksander Bek, CFO von Magenta Telekom.
Rekordinvestitionen in Infrastruktur
Das Investitionsvolumen lag 2025 bei 317 Mio. Euro und damit um 19 Prozent über dem Vorjahr. Laut Unternehmen floss der Großteil in den Ausbau der digitalen Infrastruktur.
„Wir haben trotz wirtschaftlich sehr schwieriger Zeiten ein wichtiges Signal gesetzt, indem wir die Digitalinfrastruktur weiter ausgebaut haben. Denn jeder einzelne Euro, den wir jetzt in Technologien wie Glasfaser oder 5G investieren, fließt laut dem Global Digitalization Index 8,3-fach in den Standort Österreich zurück“, erklärt Thomas Kicker, CEO von Magenta Telekom.
Testsiege und Geschwindigkeitsrekord
Magenta gewann 2025 zum achten Mal in Folge den connect Mobilfunk-Netztest. Zudem entschied das Unternehmen bei den Ookla Speedtest Awards die Rankings im Festnetz-Internet, im Mobilfunk sowie in der Kategorie 5G für sich.
Erstmals übertrug Magenta 50 Gigabit pro Sekunde über eine einzelne Glasfaserleitung und meldete damit einen neuen Geschwindigkeitsrekord.
Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz
Im Bereich Künstliche Intelligenz setzte Magenta 2025 weitere Schritte. Nach dem Launch des AI-Phones im Sommer wurden die KI-Funktionen in der Mein Magenta App erweitert. Mehr als 700.000 Nutzer können dort unter anderem eine KI-Suche auf Basis von Perplexity AI kostenfrei verwenden. Für 2026 kündigt das Unternehmen weitere kostenlose KI-Tools an. (red)
