Muttertag bringt starke Umsätze für den Wiener Handel
© APA Florian Wieser
Margarete Gumprecht
RETAIL Redaktion 05.05.2026

Muttertag bringt starke Umsätze für den Wiener Handel

Der Muttertag am 10. Mai zählt im Frühjahr zu den wichtigsten Kaufanlässen und sorgt für spürbare Impulse im Wiener Handel.

WIEN. Neben Blumen- und Süßwarenhändlern profitieren auch Drogerien, Parfümerien sowie der Schmuckhandel von der erhöhten Kaufbereitschaft. Laut einer aktuellen Befragung der Wirtschaftskammer Wien und KMU Forschung Austria planen rund zwei Drittel der Wiener (63%), jemanden zu beschenken. Am häufigsten wird die eigene Mutter bedacht (80%), gefolgt von Partnerinnen (22%) und Schwiegermüttern (14%). Die durchschnittlichen Ausgaben liegen heuer bei 64 Euro pro Kopf und damit leicht über dem Vorjahr. Insgesamt ergibt sich ein Umsatzvolumen von rund 65 Mio. Euro.

„Wir rechnen heuer mit einem guten Muttertagsgeschäft. Auch wenn das Leben teurer geworden ist, lassen sich viele diesen familiären Anlass nicht nehmen und zeigen sich großzügig. Der Muttertag sorgt für zusätzliche Frequenz in den Wiener Einkaufsgrätzeln und belebt unterschiedlichste Branchen – vom Handel bis zur Gastronomie“, sagt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. „Neben klassischen Geschenken gewinnen gemeinsame Aktivitäten und persönliche Erlebnisse zunehmend an Bedeutung.“

Besonders gefragt sind Blumen und Pflanzen (52%), gefolgt von Süßwaren (31%), Restaurantbesuchen (22%), Gutscheinen für gemeinsame Unternehmungen (20%) sowie Wellnessangeboten (14%). Auffällig ist das starke Last-Minute-Verhalten: Rund 80% der Befragten kaufen ihre Geschenke erst in der Woche vor dem Muttertag oder am Tag selbst. Der Großteil greift dabei auf den stationären Handel zurück (87%), während 35% zumindest teilweise online einkaufen.

„Gerade kurzfristig greifen viele auf Angebote vor Ort zurück. Die Wiener Geschäfte bieten eine große Auswahl an Geschenkideen und unterstützen mit persönlicher Beratung dabei, das passende Präsent zu finden“, so Gumprecht.

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