WIEN. Die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern ist in Österreich nach wie vor von kulinarischen Traditionen geprägt. Eine aktuelle Umfrage von iglo unter 1.011 Personen zeigt: 14 Prozent beginnen den Aschermittwoch mit einem Heringschmaus, besonders verbreitet ist diese Tradition in Wien und Kärnten. In Tirol hingegen bekennen sich drei Viertel der Befragten dazu, dass der Brauch hier kaum gepflegt wird.
Über die gesamten 40 Tage der Fastenzeit reduziert mehr als 40 Prozent der Österreicher ihren Fleischkonsum. In Wien und Niederösterreich ist diese Form des Fastens allerdings am wenigsten verbreitet: Rund zwei Drittel geben an, diese Tradition nie einzuhalten.
Am Karfreitag greift ein Viertel der Österreicher wieder zu Fisch, Männer etwas häufiger (31 Prozent) als Frauen (20 Prozent). Besonders stark ausgeprägt ist der Brauch in der Steiermark, wo 37 Prozent an diesem Tag stets Fisch essen. Auch im Einzelhandel zeigt sich ein erhöhter Fischkonsum: Laut iglo stieg der Absatz von Tiefkühlfisch in der vergangenen Fastenzeit um 22 Prozent, bei iglo-Produkten um 32 Prozent.
Die iglo-Studie wurde im September 2025 von Integral Markt- und Meinungsforschung durchgeführt und ist repräsentativ für Österreicherinnen und Österreicher zwischen 18 und 69 Jahren.
Iglo Österreich ist seit 1966 am Markt und klarer heimischer Marktführer im Bereich Tiefkühlkost. Das Sortiment umfasst rund 240 Produkte, darunter Fisch und Meeresfrüchte, Gemüse, Kräuter, Erdäpfel, Geflügelspezialitäten, Fertiggerichte und Mehlspeisen. Die Produkte stammen aus ausgewählten Regionen Österreichs, darunter das Marchfeld und das Ennstal. (red)
