WIEN. Die Österreichische Post hat mit der Unterzeichnung der BGF‑Charta des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (ÖNBGF) ihr Engagement für die Gesundheit der Mitarbeiter bekräftigt. Mit diesem freiwilligen Schritt verpflichtet sich das Unternehmen, psychische und physische Gesundheit strategisch, nachhaltig und über die gesetzlichen Anforderungen hinaus zu fördern – flächendeckend in ganz Österreich. Die Charta markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem dreijährigen Weg zum BGF‑Gütesiegel und zeigt, dass die Post langfristig in die Gesundheit ihrer Belegschaft investiert.
Ein zentrales Merkmal des Programms ist die aktive Einbindung der Mitarbeiter. Gesundheitsmaßnahmen werden nicht topdown vorgegeben, sondern gemeinsam mit den Beschäftigten entwickelt. So zeigte eine interne Befragung beispielsweise den Bedarf an Ernährungsberatung während der Zustelltätigkeit. Dieses Angebot wurde zeitnah im Gesundheitsbus der Post umgesetzt, der Vorsorgeuntersuchungen und Beratungen direkt an den Arbeitsplatz bringt. Die Teilnahme ist während der Arbeitszeit möglich und erleichtert den Zugang zu Angeboten, die im Arbeitsalltag sonst schwer wahrzunehmen wären.
Die Gesundheit der rund 20.000 Mitarbeiter in Österreich gilt bei der Post als entscheidender Erfolgsfaktor. Seit über zwanzig Jahren investiert das Unternehmen in Betriebliche Gesundheitsförderung, unterstützt durch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB). Regionale Projekte in den Logistikzentren werden bereits erfolgreich umgesetzt und zertifiziert. Mit dem flächendeckenden Programm in der Zustellung sollen Maßnahmen direkt bei den Beschäftigten ankommen und Arbeitsbedingungen geschaffen werden, die ein langes und gesundes Berufsleben ermöglichen. (red)
