Restaurantwoche startet mit 100 Lokalen in den Herbst
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Franz Bernthaler, Geschäftsführer der Culinarius Gruppe und Initiator der Restaurantwoche
RETAIL Redaktion 17.08.2026

Restaurantwoche startet mit 100 Lokalen in den Herbst

Von 31. August bis 6. September geht die Restaurantwoche in ihre 33. Ausgabe. 100 Restaurants aus acht Bundesländern, darunter 44 Haubenlokale, bieten eigens zusammengestellte Menüs zu Fixpreisen an. Die Veranstalter erwarten rund 15.000 Gäste. Reservieru

WIEN. Die Aktionswoche soll nach einem für viele Gastronomiebetriebe schwierigen Sommer einen Impuls für den Start in die Herbstsaison setzen. Hohe Temperaturen hätten insbesondere das Mittagsgeschäft belastet, Restaurantbesuche in die späteren Abendstunden verschoben und insgesamt zu zurückhaltenderem Konsum geführt. „Die vergangenen Hitzewochen haben viele Gastronomiebetriebe stark gefordert. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, wieder nach vorne zu schauen“, erklärt Franz Bernthaler, Geschäftsführer der Culinarius Gruppe und Initiator der Restaurantwoche.

Offiziell präsentiert wurde die 33. Restaurantwoche bei einem Chef’s Table im Mörwald Chefs Club im Wiener Palais Ferstel. Gemeinsam mit Bernthaler diskutierten Gastgeber und Vier-Hauben-Koch Toni Mörwald sowie Nadine Djordjevic vom Restaurant Split über die Situation der heimischen Gastronomie. „Essenszeit ist Lebenszeit“, fasste Mörwald seinen Zugang zusammen. Ein Restaurantbesuch schaffe gemeinsame Zeit, persönliche Begegnungen und Erinnerungen.

Unter den 100 teilnehmenden Betrieben befinden sich 44 Haubenlokale: zwei Restaurants mit vier Hauben, zehn mit drei Hauben, 15 mit zwei Hauben und 17 mit einer Haube. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch weitere etablierte Restaurants und Newcomer. Ziel der Aktion ist es, die Hemmschwelle für den Besuch hochwertiger Restaurants zu senken. „Viele Menschen sind neugierig auf ausgezeichnete Gastronomie, zögern aber vor dem ersten Besuch. Die Restaurantwoche nimmt diese Hemmschwelle“, sagt Djordjevic.
Den Schwerpunkt bildet Wien mit 76 teilnehmenden Restaurants. Acht Betriebe kommen aus Niederösterreich, sechs aus der Steiermark, vier aus dem Burgenland, jeweils zwei aus Kärnten und Oberösterreich sowie jeweils einer aus Tirol und Salzburg. Zu den erstmals teilnehmenden Restaurants zählen Charles’ & Frank’s in Atzbach und Bruckner’s in Linz, Derjungwirt in Göttlesbrunn, die Schlossküche Walpersdorf Blauenstein und die Möwe in Pamhagen. In Wien feiern unter anderem die Brasserie Rascal, Dal Toscano, Rhythms sowie Maria und Josef ihre Premiere.

Trotz gestiegener Lebensmittel-, Energie- und Personalkosten sind die Einstiegspreise seit fünf Jahren unverändert. Ein Zwei-Gänge-Mittagsmenü kostet ab 19,50 Euro, ein Drei-Gänge-Abendmenü ab 39,50 Euro. Bei Haubenrestaurants kommen pro zusätzlicher Haube fünf Euro mittags beziehungsweise zehn Euro abends hinzu. Getränke, Gedeck und Sonderwünsche werden separat verrechnet.

„Mit ‚Fein speisen zu Jubelpreisen‘ schaffen wir einen unkomplizierten Zugang zu ausgezeichneter Küche. Gleichzeitig geht es nicht darum, den Wert gastronomischer Leistungen zu reduzieren, sondern neuen Gästen die Tür zu öffnen“, betont Bernthaler. Für die Betriebe soll die Restaurantwoche zusätzliche Sichtbarkeit und Auslastung bringen und zugleich die Chance bieten, neue Gäste langfristig zu gewinnen.
Die Restaurantwoche wird von der Culinarius Gruppe veranstaltet und von Transgourmet und American Express unterstützt. Aufgrund der erfahrungsgemäß hohen Nachfrage empfehlen die Veranstalter eine frühzeitige Reservierung.

 

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