WIEN. Die Spar-Akademie Wien erweitert ihre Lehrlingsausbildung um eine spezielle Zusatzqualifikation im Obst- und Gemüsebereich. 69 Lehrlinge wurden im Rahmen eines eigenen Ausbildungsmoduls als Obst- und Gemüse-Junior-Experten zertifiziert. Die Zertifikatsverleihung fand am Bildungscampus Deutschordenstraße in Wien statt. Entwickelt wurde das Programm gemeinsam mit der Frutura Obst & Gemüse Kompetenzzentrum GmbH sowie der Apfel-, Obst- & Gemüseakademie.
Das Ausbildungsmodul richtet sich an Lehrlinge im Einzelhandel mit Schwerpunkt Lebensmittel und ergänzt das bestehende Expertenprogramm im Feinkostbereich. Neben theoretischen Inhalten stehen vor allem praxisnahe Einblicke im Mittelpunkt. Dazu gehören Seminare, Lehrausgänge und Exkursionen, etwa in die Thermal Gemüsewelt der Frutura in Blumau. Ziel ist es, Wissen rund um Anbau, Ernte und Qualitätskontrolle direkt vor Ort zu vermitteln.
„Lehrlinge zu Expertinnen bzw. Experten und den Führungskräften von Morgen ausbilden – ist ein zentraler Anspruch unserer Lehrlingsausbildung. Höchste Ausbildungsqualität sichert beste Beratung für unsere Kundinnen und Kunde. Ich gratuliere den Lehrlingen zu ihrer tollen Leistung“, sagt Spar-Geschäftsführer Alois Huber.
Praxisorientierte Ausbildung
Im Zentrum der Zusatzausbildung steht ein praxisorientierter Zugang. Die Lehrlinge beschäftigen sich unter anderem mit Ernährungsgrundlagen, Warenkunde im Obst- und Gemüsebereich sowie mit Themen wie Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Lebensmittelproduktion, Produktionsrichtlinien und der richtigen Lagerung von Obst und Gemüse.
Ein Teil der Ausbildung widmet sich auch exotischen Früchten. Die dabei erworbenen Kenntnisse fließen in ein Projekt mit den Österreichischen Bundesgärten ein: Lehrlinge der Spar-Akademie Wien gestalten die Sonderausstellung „Exotische Pflanzen und Früchte“ im Palmenhaus Schönbrunn. Von 21. bis 29. März 2026 können Besucher dort tropische Früchte und Pflanzen kennenlernen und verkosten. Die Ausstellung informiert außerdem über den Anbau exotischer Sorten und zeigt, dass einige davon inzwischen auch in Österreich kultiviert werden. (red)
